The Bad Plus: Karma Police

The Bad Plus haben mit Smells Like Teen Spirit ein unvergessliches Nirvana-Cover hingelegt, doch ich habe mich hier für einen Radiohead-Song entschieden. Ein ziemlicher Unterschied zu der Dub-Version des Albums, die es auch gibt.

Lich King: Attack of the … Beast (8 bit)

Besinnlicher Advent: Die norwegische Thrash-Metal-Band Lich King hat in diesem Jahr „ohne irgendeinen Grund“ ein Album mit Acht-Bit-Versionen einiger ihrer Songs veröffentlicht. In diesem Fall handelt es sich um den Titel Attack of the Wrath of the War of the Death of the Strike of the Sword of the Blood of the Beast. Fehlt nur noch das passende Nintendo-Spiel dazu.

Marsmobil: The Carpenter / Genesis of the Upper Skies

Heute schummel‘ ich mal ein bisschen und präsentiere zwei Songs des Tages, weil sie auch auf dem Black Album von Marsmobil hintereinander kommen und irgendwie zueinander gehören. Hinter Marsmobil verbirgt sich der Wahl-Münchner Roberto Di Goia. Die Songs seines neuen Albums (mehr habe ich noch nicht gehört, werde ich aber nachholen) klingen, als wären sie direkt aus der psychidelischen Phase der Endsechziger/Siebziger in die Gegenwart transformiert worden. Fast kingcrimsonesque.
Mehr: Facebook, Raveline, Nachtagenten

Blue Sky Black Death: And Stars, Ringed

Ich rätsele jetzt schon seit einigen Minuten über das Cover von Noir, dem aktuellen Album von Blue Sky Black Death. Sind die besten Sommererinnerungen im digitalen Zeitalter vielleicht die, die nur in unserem Kopf existieren?

Samiyam: Wonton Special

Die Sonne ging gerade im Osten auf, als der Greyhound-Bus L.A. erreichte und ich kurz darauf die Straßen rund um den Busbahnhof erkundete. Das war also die Stadt der Engel am Pazifik, meine künftige Heimat. Ich hatte kein Ziel, nur einen Traum. Ich blickte auf die Palmen, den Dreck und den Glanz; in meinen Ohren klang Sam Baker’s Album von Samiyam, der passende Soundtrack, um langsam die Erinnerung an mein altes Leben zu tilgen und meine neue, fiese Heimat zu umarmen. Ich erinnere mich heute gerne an diesen Tag, der nie stattgefunden hat.

Stanley Clarke: School Days

Ein Freund von mir, den ich jetzt mal als Instrumentalmusiknerd bezeichnen würde, hat mir diese unglaubliche Bass-Perle zukommen lassen. Und wie so oft merke ich, dass ich das Jazz-Genre allzu sehr vernachlässige.

Hauschka: Freibad

Volker Bertelmann verkörpert für mich die gute Seite von Düsseldorf, den Geist des Experimentierens und der Offenheit. Und wohl sonst niemand kann ein Stück über ein Freibad so sehnsuchtsvoll klingen lassen (Die Ärzte und „Paul“ lasse ich mal außen vor).

The Mutants: White Trash Trouble Man

Lange ist es her, dass ich im schönen Finnland zum Studium weilte und auch die dortige Musikszene besser kennenlernen durfte – zum Beispiel die Mutants, eine Handvoll Vollblutmusiker, die wie so viele Bands dort ihr ganz eigenes Ding durchzogen.