Kwes: 36


Kwes
(oder auch Kwes.) ist ein britischer Produzent und Musiker, der bislang eher einem kleinen Kreis bekannt war – das waren Ghostpoet und James Blake allerdings auch mal. Im Oktober erscheint mit ilp das erste Langspiel-Album und ich bin mir sicher, dass es tief einsickern wird in die populäre Musikkultur. In einer idealen Welt wäre sein Song LGOYH ohnehin schon ein Hit.

Patrice: Cry Cry Cry

Patrice – Cry Cry Cry (Lyric Video) on MUZU.TV.
Patrice ist wieder da! Der Reggae-Künstler aus Kerpen-Brüggen bringt bereits sein sechstes Album auf den Markt. „The Rising Of The Son“ heißt es und ist hauptsächlich auf Jamaika produziert worden. Der erste Track „Cry Cry Cry“ ist feinster Reggae-Pop mit afrikanischen Elementen. Hat er gut gemacht, unser Patrice! Sein Debütalbum „Ancient Spirit“, das ich damals rauf und runter gehört habe, ist übrigens schon wieder 13 Jahre her. Kinder, wie die Zeit vergeht!

Dean Blunt: Brutal

Schon wieder einer dieser Künstler, der seine Identität hütet wie Don Camillo das Weihwasser. Und zwar im doppelten Sinne: Von seinem Duo-Projekt Hype Williams ist so wenig bekannt wie von seinem Solo-Projekt Dean Blunt. Wobei wenig etwas untertrieben ist: Es gibt ja noch die Musik. Und die spricht in gewisser Weise für sich selbst.

Janelle Monáe ft. Erykah Badu: Q.U.E.E.N.

Viel zu lange haben wir nichts mehr von Janelle Monáe gehört. Wir erinnern uns: Tightrope, dieser Song, der sich wie ein Knoten um Hirn und Beine schloss. Q.U.E.E.N. geht in eine etwas andere Richtung, tanzbar und auf jedem souligen Junggesellinnenabschied spielbar – und das ist jetzt mal gar nicht abwertend gemeint. The Electric Lady erscheint im Herbst.

Laura Mvula: That's Alright

Werde ich alt oder werden die Musiker immer jünger? Wie dem auch sei, die 25-Jährige Laura Mvula aus Birmingham hat vor einigen Wochen ihr Debütalbum Sing To The Moon veröffentlicht. In den britischen Medien schon zum Jahreswechsel als neue Soulpop-Hoffnung gefeiert. Ich gebe zu, mit diesem Eintrag mache ich mich ein bisschen schuldig, den Hype mitzubefördern. Aber der Rhythmus des Songs treibt mich dazu, Lobeshymnen in die Tastatur zu hämmern…

Mulatu Astatke: Yegelle Tezeta

Dieser großartige Titel ist mein Lieblingsfilmsong. Er stammt aus dem Film „Broken Flowers“ mit Bill Murray, heißt „Yegelle Tezeta“ und stammt von Mulatu Astatke, einem bekannten äthiopischen Musiker. Mich erinnert der Sound an die Szene, als Murray sich in sein Auto setzt, die CD, die ihm sein Nachbar extra gebrannt hat, einlegt, und losfährt. Eine bessere Musik für einen Roadtrip gibt es nicht!

Anthony Hamilton & Elayna Boynton: Freedom

So, ihr Lieben, in den nächsten Tagen werden wir uns mit den aus unserer Sicht besten Filmmusiktiteln der letzten Jahre beschäftigten. Gleich zu Beginn deshalb „Freedom“ aus dem neuesten Tarantino-Film „Django Unchained“. Der großartige Song wurde extra für den Film geschrieben und wird von Anthony Hamilton & Elayna Boynton performt.

Sean Lennon: Julia

„This song is dedicated to my mom“, sagt Sean Lennon, aber eigentlich für seine Oma. Und das kann nicht jeder sagen, der Beatles-Songs covert.