Sissy & The Blisters: Let Her Go

Es liegt am Werdegang vieler Musiker, aber auch an der Trendhörigkeit vieler Branchen: Neue Stimmen (im Wortsinne) höre ich eigentlich nur selten. Bei Sissy & The Blisters ist das anders. Sänger James Geard mag in den höheren Lagen nicht immer sicher die Töne treffen, aber er hat eine dieser Predigerstimmen, die den Rock’n Roll einst groß gemacht haben.
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Michael Kiwanuka: I'm Getting Ready

Michael Kiwanuka hat erst zwei EPs veröffentlicht, und dennoch gilt er schon als eine große Soul-Hoffnung im Land. Mit gefallen seine Songs ja auf die Knochen ausgezogen beinahe noch besser als die ohnehin schon hörenswerten Originalversionen.

Alexander feat. RZA: Truth

Truth ist eines dieser Lieder, die perfekt zum Abspann einer düsteren HBO-Serie passen würden. Das dachten sich wohl auch die Macher – der Song untermalt das Ende der ersten Folge der neuen Staffel von Breaking Bad.

Staff Benda Bilili: Motto Moindo

Staff Benda Bilili waren mir vorher unbekannt, doch ihre Geschichte ist faszinierend: Die Haupt-Mitglieder der Band (die Altersspanne der Combo liegt zwischen 17 und 55) aus Kinshasa, DR Kongo, sind an Polio erkrankt und leben dort offenbar unter freiem Himmel, ihre Rollstühle sind zum Teil selbstgebaut. Die Band kommt auch in der Dokumentation Jupiter’s Dance über Kinshasas Musikszene vor (Trailer ansehen!!!) und ich werde mich gleich daran machen, mir die DVD zu sorgen. Am 15. August sind Staff Benda Bilili in München (Ampere) zu Gast.

Sylvain Chauveau: A Cloud Of Dust

Sylvain Chauveau ist außerhalb Frankreichs vor allem wegen seines Depeche-Mode-Tribute-Album aus dem Jahr 2005 bekannt, das u.a. eine wirklich gelungene Coverversion von Never Let Me Down enthält. In seinem Heimatland hingegen hat er sich einen Namen als Komponist gemacht, ein bisschen wie Brian Eno, wenn der Kammermusik komponieren würde. Das Piepsen gehört übrigens zum Song.