Sumie: Never Wanted to Be

Wer sich für musikalische Familienverhältnisse interessiert: Sandra Sumie Nagano aus Göteborg ist die Schwester von Yukimi Nagano, ihrerseits Sängerin von Little Dragon. Unter dem Namen Sumie hat sie ein Album veröffentlicht, das nicht für alle, wohl aber für bestimmte Momente im Leben ist.

Dandylion: Never Look Down

Die Norwegerin Marianne Sveen ist manchem durch ihre Band Katzenjammer bekannt. Oder durch diesen Song ihres Solo-Projekts, der derzeit bei FluxFM rauf und runter läuft.

Kalle Mattson: Darkness

Kalle Mattson ist Kanadier, auch wenn sich sein Name skandinavisch anhört, und hierzulande noch recht unbekannt. Am Freitag erscheint seine EP „Seven Songs“, unter anderem mit dem Track „Darkness“. Eigentlich die perfekte Musik für einen Roadtrip.

Forgotten Birds: Fools Rush In

Der Hamburger Singer-/Songwriter Jan Gazarra und seine Kollegin Judy Willms nennen sich zusammen Forgotten Birds und machen träumerischen Country-Folk. Ihr Album trägt den schönen Namen „Sahara“. Genau die richtige Musik für den nass-kalten Herbst.

Joey Cape & Scorpios: International You Day

Im Juli vergangenen Jahres verstarb überraschend Tony Sly, manch einem bekannt als Frontmann von No Use For A Name , Songwriter und Kollaborateur bei diversen Projekten. Ende des Monats veröffentlicht sein Label Fat Wreck nun ein Tribute-Album, auf dem sich von Rise Against bis Frank Turner diverse Künstler seiner Songs annehmen. Joey Cape, der mit ihm – auch unter dem Namen Scorpios – viele gemeinsame Projekte angegangen ist, hat mit International You Day das Schlusswort.

Luke Sital-Singh: Nothing Stays The Same

Der jüngste Hype aus Großbritannien heißt Luke Sital-Singh, was damit zu tun hat, dass Luke Sital-Singh aus Großbritannien kommt und so etwas wie die Antwort der Insel auf Künstler wie Bon Iver ist. Jenseits des ganzen Brit-Patriotismus darf ich jedoch wirklich feststellen, dass zumindest dieser Song frischer wirkt als vieles, was in den letzten Monaten im Ex-Hype-Genre Neofolk erschienen ist. Und wie so oft bei britischen Künstlern ist der unbedingte Wille zum Radio-Airplay zu hören, was hier aber nicht weiter stören soll.