Antlered Man: Surrounded By White Men

Schräg und interessant: Antlered Man ist eine neue Band des Berliner Labels Noisolution. Es handelt sich um vier Londoner, die im April die Single „Surrounded By White Men“ veröffentlichten. 2012 soll ein Album folgen. Bis dahin kann man sich den Krach live anschauen.
Tuesday 1st Sputnik Halle, Münster
Wednesday 2nd Das Bett, Frankfurt
Friday 4th Kantine, Augsburg
Saturday 5th Backstage Club, Munich
Tuesday 8th Garage Club, Saarbrücken
Wednesday 9th E-Werk, Erlangen
Thursday 10th Headcrash, Hamburg
Saturday 12th FZW, Dortmund
Mehr: MySpace

Jesu: Small Wonder

Jesu machen inzwischen eine zugänglichere Variante dessen, was man sonst so in der Drone-Schublade verstaut. Und ich muss sagen, die neue Sanftheit gefällt mir. Kaum zu glauben, welch langen Weg Mastermind Justin Broadrick seit seiner Zeit bei Napalm Death zurückgelegt hat.

Boris: Spoon

Boris aus Japan ist eine der wenigen Bands, die mich noch nie enttäuscht haben. Nun veröffentlichen sie gleich drei Alben auf einmal und kommen sogar auf Tour hierher. Was will man mehr? Vielleicht Attention Please (von dem Spoon stammt) und Heavy Rocks bei NPR im Stream hören und sich selbst ein Bild machen – denn die Spannbreite des Boris’schen Werks geht weiter über das hinaus, was ein einziger Song ausdrücken kann.

The Skull Defekts: Peer Amid

Schweden hat wirklich in fast allen Genres gute Bands zu bieten. The Skull Defekts (was ist das? Noise Rock? Drone?) tun sich für ihr Album Peer Amid mit dem Hardcore-Veteranen Daniel Higgs zusammen. Ich behaupte mal: Würden die Jungs nicht aus Skandinavien, sondern aus New York kommen, wäre sie längst der letzte Schrei.
Mehr: Tumblr-Blog der Band, MySpace, Roctober, Viceland, Blackmagazin

Death Cab For Cutie: You Are A Tourist

Death Cab For Cutie haben sich irgendwann mal von aufregend in Konsensband hin zu weniger aufregend entwickelt. Das neue Album Codes & Keys erscheint Ende Mai. Heute Nacht um 1 Uhr wagen DCFC schon einmal ein Experiment: Der nach eigenen Angaben erste Live-in-One-Take-Videodreh der Welt wird ins Netz gestreamt.

Yage: Ohne Form

Ich hab Yage nur ein einziges Mal live gesehen, bei ihrem Abschiedskonzert in Köln 2004. Ich weiß noch, es war ein heißer Sommersamstagabend, ich hatte mich zuvor fast in Köln-Mühlheim verlaufen und zwischen den Bands strömten alle immer raus wie bei einer Massenpanik. Eniac und die dezimierten Robocop Kraus waren damals die Vorband, und bei Yage fühlte sich mein hitzefiebriges Gehirn aus irgendeinem Grund an die Doors erinnert.

Fireside: Kilotin

Beim weihnachtlichen Stöbern in der heimischen CD-Sammlung (!) entdeckt: Fireside aus Schweden. Diesen Sound aus dem Jahr 1995 vermisse ich 2010.