Tubelord: Night Of The Pencils

Viel zu spät stelle ich diese Band vor, auf die ich wie so oft via die wunderbare Miss YakYak gestoßen bin. Jetzt ist die Tour vorbei, und der geneigte Hörer, soweit in Deutschland weilend, muss sich die Songs aus der Konserve anhören.

The Falcon Five: Watersports

MySpace hat offenbar die Idee des Einbettens nicht verstanden, weshalb der geneigte Besucher beim Klick auf den Play-Button zu dem Ex-Sozialen-Netzwerk geleitet wird. Sei es drum, dieses Mal lohnt sich der Umweg: Den Songs dort nach zu urteilen haben The Falcon Five aus meiner mainfränkischen Heimat mit Soft Speak offenbar ein ziiiiiemlich gutes Debütalbum vorgelegt, das ich unbedingt in meinen Besitz bringen muss.
Mehr: MySpace, Beau Travail, X-Mist (Mailorder)

This Ain't Vegas: How clear can you be (part II)

Als ich This Ain’t Vegas aus Sunderland vor sechs Jahren das erste und einzige Mal live gehört habe, war ich mir sicher: Diese Band wird einmal groß werden, ganz groß. Blutjunge Jungs, die musikalisch irritierend reif und dabei voller guter Wut waren. Doch wahrscheinlich gehören This Ain’t Vegas zu den Bands, die zu schnell gereift sind. Seit 2007 herrscht Funkstille und so bleiben sie leider eine der vielen Hoffnungen, die nie eingelöst wurden.

Q And Not U: Soft Pyramids

Posthardcoreirgendwas, äußerst tanzbar. Das Etikett klebt heute auf so einigen Kapellen, Q And Not U waren jedoch eine der Bands, die diese Musikrichtung bereits 2002 auf den Weg gebracht haben. Könnte irgendwie heute auch noch erscheinen, der Song (und das Video ist ja allerliebst!); nur leider hat sich die Band bereits 2005 aufgelöst. Eine Prise des Einflusses lässt sich noch in John Davis‘ aktueller Band Title Tracks hören, aber da ist mir die Dosis zu gering.
Mehr: MySpace, A Blog About Nothing

Russian Circels: Fathom

Post Rock – das ist ein Genre, das gab’s noch gar nicht, als ich jung war, zumindest nicht in unseren Köpfen. Aber in dem, was heute viele Post Rock Bands machen erkenne ich die Weiterentwicklung dessen wieder, was ich schon damals kuhl fand. Russian Circles z.B. klingen in vielerlei Hinsicht wie Tool. Das treibende Schlagzeuge, die schweren Gitarren, die quietschenden … ja was ist das eigentlich … man weiß es nicht … das Quietschen eben.
Ich freu mich sehr, dass sich Musik weiterentwickelt, und dass ich immer noch neue Bands finde, die neuen Kram machen, den ich mag. Ausgesprochen beruhigend das.
Dank für den Tip geht an den Piscator!
Mehr: Tumblr (Wo bleibt eigentlich der große Tumblr-Hype?), Homepage, Myspace

65daysofstatic: Tigergirl

65daysofstatic hab ich beim Treibenlassen auf last.fm gefunden und mich auf der Stelle begeistert. Irgendwann in den späten 90er hatte ich mal die Idee, Breakbeat, Drum’n’Bass und Rock zu verschmelzen. 65dos machen genau das und noch viel mehr. So haben sie mit Abstand den skurilsten Newsletter den ich je abonniert habe. Verrückter Kram.
Das aktuelle Album „We were exploding anyway“ ist seit ein paar Tagen draußen und deutlich elektronischer, als die vorherigen Alben. 65daysofstatic kann man nicht immer hören. Aber wenn … dann gibt es kaum etwas, das den Jungs das Wasser reichen kann.
Nachtrag: Ich dachte, es sei netter das Flash-Dings der Band einzubinden. Leider muss man da den richtigen Song noch auswählen. Also einfach unten auf Tigergirl klicken und dann auf den Play Button. Dafür gibt’s aber auch noch Songs der Band und ein paar Live-Schnipsel im Player. Alles lohnenswert!