The Red Paintings: Wasps

Eine der besseren Songs der letzten Zeit aus dem elektronisch-angehauchten Gitarren-Hardrock. Australier, die jetzt in LA wohnen. Wahrscheinlich ist das Genre trotzdem tot, zumindest für mich. Am 1. Oktober erscheint The Revolution Is Never Coming. Was würde Robert Rauschenberg sagen?

Rammstein: Ohne Dich

Zum ersten Mal hab ich Rammstein ’95/’96 auf den Dark Wave und Gothic Parties gehört, auf die ich damals immer gegangen bin. Ich trug schwarze Pullies von denen ich die Bündchen abgeschnitten hatte und hörte auch noch mehr Kram aus der Ecke. Wolfsheim, Deine Lakaien, Das Ich, Lacrimosa, Silke Bischoff. In dem Umfeld waren Rammstein zunächst gar nichts besonderes, abgesehen davon, dass sie schmissige Musik machten.
Als dann das erste Rammstein-Konzert in Bielefeld im alten PC69 war, wunderten wir uns schon, warum soviel da waren, die gar keine schwarzen Klamotten anhatten. Und mit dem zweiten Album wurde Rammstein plötzlich Pop und man musste ich mit Leuten darüber unterhalten, ob die wohl rechts wären oder nicht. Das haben wir damals alle nicht verstanden, weil die grundlegende Einstellung in der Szene zu den Texten eben differenzierter war (und ist) als „Oh ein rollendes R, das müssen Faschos sein„.
„Ohne Dich“ war für mich immer das gelungenste Rammstein Video. Es bringt jene Differenz ganz wunderbar auf den Punkt.

Nine Inch Nails: Closer

Neulich war ich auf der Suche nach dem Video zu diesem Alternative-Tanzflur-Klassiker der mittleren Neunziger als ich bei Youtube über dieses Meisterwerk von Video stolpert. Großartigstes Musikvideo … äh … des Tages. Von jetzt an, will ich immer an dieses Video denken, wenn ich von Larry Lessigs „Singing the Songs“ rede.
Mehr: nin.com