Ja, Panik: Nevermind

Ich weiß nicht, ob es eine Bildungslücke war, Ja, Panik aus Österreich bislang nicht gekannt zu haben. Nevermind gefällt mir pretty gut.

Grade: A Year in the Past, Forever in the Future

Grade waren eine Muckerband. Sagt die eine Seite. Grade haben Screamo gemacht, als es diese Musikrichtung überhaupt noch nicht gab. Sagen die anderen. Ich sage: A Year in the Past… (hier leider nur im Radio Edit und mit unsynchronem Video) gehört zu den Songs, mit denen ich besondere Erinnerungen verbinde. In diesem Fall: Mein Aufsteh-Soundtrack zu Erasmus-Zeiten.

The Weakerthans: Left and Leaving

In meinem Bekanntenkreis und auch bei mir erleben gerade die Weakerthans ein Revival. Und das mit Recht. Left and Leaving aus dem Jahr 2000 ist nicht nur ein klasse Album, die Textzeilen des Titelsongs gehören zum Ehrlichsten, was jemals über gescheiterte Beziehungen gesungen wurde.
Oder geht es etwa doch um Spione?

Piebald: American Hearts

Gestern hat Ben ja Musik rausgekramt, die allgemein unter dem Begriff „Emo“ firmiert. Emo ist ein doofes Wort, und wenn Bands wie Jimmy Eat World oder Taking Back Sunday darunter fallen, möchte ich damit nichts zu tun haben. Aber es gibt auch Bands, die diese Musikrichtung für mich viel besser verkörpern als die Vielverkäufer: Jawbreaker sind zu nennen, oder auch Braid (später Hey Mercedes), die ich leider beide verpasst habe. Ich bin aber glücklich, dass ich mit Piebald die vielleicht unterschätzteste Band dieser Richtung im Sommer 2004 im Underground in Köln sehen konnte. Ein Publikum, das jeden Song mitsingt, eine lustige wie bescheidene Band und nirgendwo der Pathos, der das Genre zu einem Klischee gemacht hat (und das Album „We Are The Only Friends That We Have“ kann ich nur jedem ans Herz legen).
Mehr: MySpace, Vimeo (Long Nights Live)