Social Distortion: Highway 101

Die Studioversion ist leider nirgendwo verfügbar und SD sind nicht die beste Liveband, sagt man. Aber natürlich ist der Song ganz großartig. I believe in love now, with all of its joys and pains. Niemandem außer Mike Ness würde ich dieses leidenschaftliche Glaubensbekenntnis unbesehen abnehmen.

Radkey: Romance Dawn

Zum beginnenden Wochenende etwas Punkrock gefällig? Bitteschön. Radkey stammen aus Missouri und die drei Teenager hauen so richtig in die Saiten. Selbst der Guardian lobte das Trio kürzlich mit den Worten: „Simple pleasures, well executed, by one of the three best new teen rock bands of the moment“.

Crystal Stilts: Star Crawl

Wie viele Bands gibt es eigentlich noch mit „Crystal“ im Namen? Neben den von mir sehr verehrten Crystal Fighters fällt mir spontan zumindest gleich noch Crystal Castle ein. Und selbstverständlich die Crystal Stilts, eine Post-Punk-Band aus Brooklyn, New York. Nach zwei Jahren Funkstille kündigen sie für Mitte September das neue Album „Nature Noir“ an und schicken vorab schon mal den Track „Star Crawl“ ins Rennen. Smart, nice, smooth! Gefällt!

Bambix: Andre (I wanna win)

What’s in a Name? lautet das Motto der Themenwoche bei Songdestages – und auch der Titel des Bambix-Albums aus dem Jahr 2004. Die Bambix habe ich immer gerne live gesehen, nicht nur, weil sie wirklich alle drei Monate irgendwo in der Gegend gespielt haben, sondern weil sie einfach hart arbeitende Punkrock-Arbeiter(innen) sind.

Turbostaat: Sohnemann Heinz

Turbostaat – Sohnemann Heinz from Clouds Hill on Vimeo.

Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich vor vielen Jahren im Auto einmal Turbostaats erstes Album Flamingo aus dem CD-Player nehmen musste, weil mein Bruder lautstark gegen den „Krach“ protestierte. Damals war das ein großes Kompliment, die neueren Sachen sind dann doch sehr hörbarer Krach. Sohnemann Heinz heißt der Vorgeschmack auf das neue Album Stadt der Angst, das im April erscheint, was eine ziemlich feine Sache ist. Und zu möglichen Gefälligkeitsvorwürfen sei gesagt: Lass die Deppen ordentlich schrei’n, das ist auch Dein Zuhause!
Tour:
24.04.2013 – Marburg / KFZ
25.04.2013 – Dresden / Beatpol
29.04.2013 – München / Feierwerk
02.05.2013 – Frankfurt / Nachtleben
03.05.2013 – LU-Luxemburg / Dqliq
04.05.2013 – Köln / Gebäude 9

The Bronx: Youth Wasted

Ich mag die Brettereien der Bronx ganz gern, nur so ganz hat mich der Szene-Hype nie gepackt. Man müsste eigentlich mal aufschreiben, wie irre es ist, dass es die Skateboarding-Szene noch gibt und immer noch durch solche Musik sozialisiert wird (was ich persönlich großartig finde, obwohl ich gerade mal ’nen Ollie hinkriege).

Captain Planet: Pyro

Erst vor wenigen Tagen habe ich mich näher mit Treibeis, dem aktuellen Album von Captain Planet beschäftigt – und das, obwohl es schon seit Oktober draußen ist. Und was soll ich sagen: Ich bin ziemlich begeistert, die Songs laufen bei mir rauf und runter. Hiermit nachträglich auf meine Best-of-2012-Liste gesetzt.

The Hirsch Effekt: Vituperator

Noch müde? Kein Problem, nach dem Anhören dieses Songs seid ihr garantiert hellwach. The Hirsch Effekt kommen aus Hannover und machen Artcore. Oder Postpunk. Oder Gitarrengeschrammel mit infernalischem Geschrei. Oder einfach geniales Zeug. Motto: Hauptsache schräg und laut. Na, schon wach?
Am Samstag (22.9.), dem Tag des Oktoberfest-Anstichs und Startschusses für zwei Wochen hochprozentige Folkore-Heiterkeit, spielen The Hirsch Effekt ausgerechnet in München, und zwar im Backstage. Ich würde mal sagen: perfektes Programm für Wiesn-Hasser.
Mehr: www.thehirscheffekt.com