Exitmusic: Passage

Das feine Label Secretly Canadian hat nicht nur bekannte Acts wie Animal Collective, Yeasayer oder Damian Jurado unter Vertrag, sondern auch einige Geheimtipps – zum Beispiel Exitmusic, denen man überhaupt nicht anhört, dass sie nur zu zweit sind. Ich verzichte einfach mal darauf, Attribute für diese Form der Musik zu finden und merke nur an, dass Passage nach dem Revival der Seven-Nation-Army-Fangesänge für meine Ohren eine dankbare Abwechslung ist.
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Dead Skeletons: Dead Is God

Diese Jungs sind wohl das Gruftigste was Island zu bieten hat. Mit ihrem sinistren Psycho-Pop haben die Dead Skeletons aber mittlerweile schon fast ganz Europa erobert. Ihr kennt sie noch nicht? Dann wird es jetzt aber höchste Zeit! Erst letztes Jahr kam ihr erstes Album in die Läden, im Herbst soll schon das zweite Werk folgen. Ein Appetizer ist der Song „Dead Is God“.
Ach ja, „dead“ kommt bei den Skeletons nicht nur im Namen, sondern auch in fast jedem Songtitel vor: zB Dead Magick, Dead Mantra… und ist angeblich der HIV-Erkrankung des 44-jährigen Bandgründers Jón Sæmundur Audarson geschuldet, der überhaupt nicht lebensmüde und recht ironisch das Trauma seiner Krankheit verarbeitet. In Reykjavík betreibt er auch einen Merchandise-Laden unter dem Namen: Dead.

Lower Dens: Brains

Lower Dens haben ein neues Album, es heißt Nootropics und erscheint heute in den USA. Atmosphäre, keine Worte zählen hier (ich mag ja den Hinternwackel-Rhythmus).

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Tu Fawning: Anchor

Huch, da läuft einem glatt ein düster-melancholischer Schauer über den Rücken! Das Multiinstrumentalisten-Quartett Tu Fawning hat mit „Anchor“ ein neues Video am Start. Das dazugehörige Album „A Monument“ wird am 4. Mai erscheinen. Im Clip streifen die vier Bandmitglieder aus Portland, bekleidet mit obskuren Kostümen, durch die Natur. Schön schauriger Titel. Gefällt mir richtig gut.
Live sind Tu Fawning hier zu sehen:
04.05. Leipzig – Früh Auf!
05.05. Berlin – Hau 2
15.05. Dortmund – FZW
19.05. Mannheim – Maifield Derby
20.05. München – Feierwerk
27.05. Frankfurt – Zoom
31.05. Hamburg – Kampnagel
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Young Magic: Night In The Ocean

Ich habe mir ja schon vor einiger Zeit gewünscht, dass die Gleichförmigkeit der Dreampop-Welle etwas aufgebrochen wird. Und mit Young Magic überzeugt mich schon die nächste Band davon, dass sich Easy Listening mit einer Menge Krach und experimentellen Songstrukturen verbinden lässt. Gefällt mir!

Cloud Nothings: Stay Useless

Die Cloud Nothings, die auch schon hier auf diesem Blog zu Gast waren, haben schon seit einigen Tagen mit Attack On Memory ein neues Album draußen, aufgenommen von niemand anderem als Steve Albini und offenbar deutlich besser als das Debüt. Auch wenn man das Stay Useless, der Powerpop-Hymne des Albums, den Albini-Sound nur ein kleines bisschen anmerkt. Stay Useless gibts beim Rolling Stone noch als Download.
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CANT: Believe

Haha, beliebtester YouTube-Kommentar zu diesem Song: „The most difficult song to search for on youtube ever.“ BeCANTer (höhö) dürfte der Künstler dahinter für seine Band sein: Chris Taylor spielt Bass bei Grizzly Bear und fungiert auch als Produzent der Alben. Das Bassriff gefällt mir an Believe auch am besten.

Jolly Goods: If I Were A Woman

Die Schwestern Tanja Pippi und Angy leben in Berlin und nennen sich Jolly Goods. Zusammen machen sie elektronischen Weird-Pop oder Neo-Grunge – oder wie man den seltsamen Stil der beiden nennen mag. Im September 2011 kam ihr Album „Walrus“ heraus, „If I Were A Woman“ ist ein Song daraus. Jetzt gehen die schrägen Schwestern auf Tour.
01.02.2012 Dresden Scheune
02.02.2012 Hamburg Hafenklang
03.02.2012 Hannover Café Glocksee
04.02.2012 Ludwigshafen Das Haus
05.02.2012 Darmstadt Künstlerkeller
06.02.2012 München Orange House / Feierwerk
07.02.2012 Ulm Café Cat
08.02.2012 Basel Hirscheneck
09.02.2012 St. Gallen Palace
10.02.2012 Luzern Treibhaus
11.02.2012 Stuttgart Pop Freaks @ Merlin
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Django Django: Default

Django-Woche bei Songdestages: Gestern Django 3000 aus Bajuwarien, heute Django Django aus London. Erinnert mich ein bisschen an die Beta Band nach dem Besuch eines Percussion-Workshops. Das Album erscheint am 30. Januar, mit größerem Aufsehen darf gerechnet werden.