The Greenhornes: There is an end

Drüben bei NPR hat Jim Jarmush vor einigen Wochen im Rahmen seiner Kuratorentätigkeit für das All Tomorrow’s Parties als Gast-DJ fungiert und dabei unter anderem diesen Song gespielt, der mir seltsam vertraut vorkam. Und siehe da: Er findet sich auf dem Soundtrack zum Jarmush-Film Broken Flowers. Die Band kannte ich vorher überhaupt nicht, und nach einem Reinhören bin ich irritiert, weil die anderen Songs sich eher nach dem Retro-Sixties-Sound anhören, der die letzte Dekade so geprägt hat.

Best Coast: When I'm With You

West Coast – Best Coast: Bei derartigen Wortspielen drohen eigentlich Strafzahlungen an David Hasselhoff und die Los Angeles County Lifeguards sowie eine Blogsperre auf Lebenszeit. Doch hey, das ist Kalifornien und Best Coast (hinter der hauptsächlich die talentierte wie gut vernetzte Bethany Cosentino steckt) machen auch wirklich beste Indie-Strandmusik.
Ein bisschen Beach Boys, ein bisschen Breeders, ein bisschen Melancholie – fertig ist eine der meistgerauntesten Bands der Stunde. Und das alles ohne komplettes Album – der Song Our Deal findet sich beispielsweise im Soundtrack eines Xbox-Spiels. Ob der süße Kaugummi auch nach dem ersten Zuckerschock noch schmeckt? Ich empfehle testweise einen Konzertbesuch – und zwar in den nächsten Wochen in Hamburg, Berlin, Mannheim und Dresden.
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