Young Buffalo: New Beat

Um mit der New-Folk-Welle nach oben gespült zu werden, müssen Young Buffalo gerade die Bars und Tavernen in den Südstaaten bespielen. Oxford ist eben nicht New York, Oxford/Mississippi schon garnicht. Gefällt mir aber, dieser Gegenwarts-Folk auf dem dicken Soundteppich. Das Album erscheint Anfang 2011.
Mehr: MySpace, blaloksirp , iguessimfloating (mit MP3)

Korallreven: The Truest Faith

Das passiert, wenn man James Last und die Pet Shop Boys mit einer Tüte Gras und ein paar Synthies auf dem Dachboden einsperrt. Blisspop nennt sich das, und bunte Fische gehören in so ein Video natürlich auch rein.

Inu: Stephen Colbert

Drüben bei Reling Sichern finde ich immer wieder feine Musik, Stücke zwischen allen Stühlen und Schubladen sozusagen. Auch auf Inu aus San Francisco bin ich dort gestoßen. Die Beschreibung als Mischung aus Coldplay und Notwist ist so zutreffend wie abschreckend (für mich zumindest, zu Coldplay konnte ich nie einen Draht finden, The Notwist und ich gingen im Streit auseinander). Das Album wird drüben gestreamt und hört sich wie der ideale Soundtrack für Autobahnfahrten in der Dunkelheit an (sage ich, der gar kein Auto mehr hat…). Manchmal ein bisschen seeeehr schmalzgestenstadionrockig, aber hey: Wer Stephen Colbert einen Song widmet, kann keine schlechte Band sein.
Mehr: Facebook, Insomniaradio, Pigeon vs. Statue

Gorillaz: Journey to Plastic Beach

Es ist Sommer. Und wie. Und für mich haben die Gorillaz schon immer die besten Sommerhits gemacht. Und da bei dem Wetter eh nicht an richtige Arbeit zu denken ist, gibt’s heute ein 15minütiges Full-Feature-Sommer-Hitzefrei-Special.

MGMT: It's working (Air Remix)

MGMT hatte ich immer ein bisschen in die Hipster-Schublade gesteckt, doch einige Songs auf „Congratulations“ strafen mich Lügen. „It’s working“ zum Beispiel ist eher ein Hippie-, als ein Hipster-Track. Bereits das Original klingt ein bisschen nach den federleichten Gitarrensamples von Air – da ist das Remix der Franzosen ist ein logischer Schritt.
Mehr: Download, Munitionen, 78s.ch

The Go Find: Dictionary

In ihren besten Momenten sind The Go Find größer als die Kings of Convenience oder The XX, ich denke da nur an die verqueren Harmonien bei „Everbody knows it’s gonna happen…“ oder die Basslinie in „Dictionary“. Auch wenn ich mir diese besten Momente öfter wünschen würde: Wären sie nicht aus dem beschaulichen Belgien (Belgien! Soulwax! dEUS!), wären sie wahrscheinlich eine der iPod-Konsensbands unserer Zeit und müssten in Fitness-Studios die Hintergrundbeschallung liefern. Es gibt also Schlimmeres, als vergleichsweise unbekannt zu bleiben.
Mehr: MySpace, Platten vor Gericht, Bedroomdisco

Schneider TM: The Light 3000

Schneider TM gehört zu jenen deutschen Elektrofrickler-Jungs für die in der Intro einst das Rezensions-Genre „Bleeps und Klonks“ eingeführt wurde und an die ich ein wenig mein Herz verloreren habe. So lief „The Light 3000“ in meinem Winamp jahrelang rauf und runter, ohne dass ich wußte, dass der Song eigentlich von den Smiths ist. Ich Kunstbanause, ich.