Kommando Elefant: Wir sprengen Krokodile

Ich bin versucht, „Trash vom Feinsten“ zu schreiben – aber damit würde ich der Band unrecht tun. Wenn inzwischen auch Kraftwerk-Platten nach „Computerwelt“ als legendär gelten, kann ich auch Wir sprengen Krokodile das Label „Kunst“ verpassen.

Kindness: Swinging Party

Als vergangenes Jahr Swinging Party erschien, war begeisterte Ratlosigkeit die Folge. Ist das Achtziger? Oder doch zeitgeistgemäß? Jetzt, da das dazugehörige Album
World, You Need A Change Of Mind
erschienen ist, muss man wohl leider sagen: Swinging Party ist vor allem eine Eintagsfliege. Aber eine schöne.

Air Bag One: Whatever You Want

Drei singende Hipster aus Paris – so kann man das französische Trio Air Bag One am schnellsten beschreiben. Sie hören sich stark nach ihren Kollegen von Phoenix an, aber der Song geht sofort ins Ohr und auch das Video ist gut gemacht. Aktuell gibt es eine EP mit dem Namen „Summer Killed Us“ auf ihrer Webseite zu kaufen und streamen. Und ich habe so das Gefühl, dass man von den Jungs noch einiges hören wird.
Süß: Eines ihrer ersten Interviews haben die drei ganz stolz getwittert: http://wadmag.com/words/files/air-bag-one-ride-high/
Mehr: MySpace

Straight From The Harp: GoGoGoGoGo

Cooler Elektro-Pop von zwei Dänen in Berlin: „GoGoGoGoGo“ ist die neue Single des dänischen Duos Straight From The Harp. Sie stammt aus ihrem zweiten Album „I’m On Fire Just For You“, das demnächst erscheinen soll. Witziger Sound auf jeden Fall. Und das Video wurde im Funkhaus Berlin mit einem iPhone gedreht. Go on!
Mehr: MySpace

Miike Snow: Paddling Out

Miike Snow haben ja mit Black & Blue einen Song vorgelegt, der mir seinerzeit über Monate im Gehörgang klebte (stellt Euch das bitte nicht bildlich vor). Das Konzert im Atomic Café war dann zwar ordentlich, aber kein Knaller. Nun legen die Schweden am 16. März mit Happy To You den Zweitling vor, wie es im phrasenreichen Musikjournalismus so schön heißt. Paddling Out lässt Gutes vermuten.

Luise Pop: Fat Yellow Moon

Man sollte öfter FM4 hören. Bei dem österreichischen Radiosender entdecke ich immer wieder coole neue Musik. So auch geschehen mit dem Girl-Trio Luise Pop. Die drei feministischen Grazien aus Österreich haben gerade ihr Album „Time is a Habit“ herausgebracht. Der Song „Fat Yellow Man“ ist locker-leichter Mädchen-Gitarren-Indie-Pop. Hat Potential, finde ich.
Mehr: Website

Urban Cone: Urban Photograph

Indie-Radiostationen spielen diesen Song schon rauf und runter – mit Recht, denn die fünf jungen Schweden haben Potential in 2012 noch richtig groß zu werden. Und das schaffen sie auch, wenn alle ihre Songs eine solche Hookline vorweisen können wie „Urban Photograph“. Ich jedenfalls warte schon gespannt auf das erste Album von Urban Cone.
Mehr: MySpace

Icona Pop: Nights Like This

Icona Pop – Nights Like This from Tim Erem on Vimeo.

In Sachen Musik ist Schweden immer wieder ein Wundertüte. Auch der Sound von Icona Pop ist eine wundersam angenehme Überraschung. Die beiden Damen Caroline Hjeldt und Aine Jawo bilden das schwedische Pop-Duo. Ihre Songs waren schon auf mehreren Kitsuné-Samplern vertreten. Nun wird es 2012 Zeit für ein eigenes Album. „Nights Like This“ ist eine Kostprobe. Ich freu mich drauf!
Mehr: MySpace