Korallreven: The Truest Faith

Das passiert, wenn man James Last und die Pet Shop Boys mit einer Tüte Gras und ein paar Synthies auf dem Dachboden einsperrt. Blisspop nennt sich das, und bunte Fische gehören in so ein Video natürlich auch rein.

Memory Tapes: Green Knight

Ich bin mir sicher, dass Memory Tapes in diesem Sommer noch in einigen MP3-Playern und Autoradios zu hören sein werden. Auf dem abendlichen Weg in den Club, auf der Fahrt zum nächsten Festival oder in den Urlaub. Ein Song, der mich persönlich an Freitagabende erinnert, an denen plötzlich die Zeit entschwunden ist und der vergangene Arbeitstag genauso Ewigkeiten weit entfernt zu sein scheint wie der nächste Morgen.
Mehr: MySpace, Stylemag, Radar., Bedroomdisco, Stereogum (inkl. Visions-of-Trees-Remix als Download)

CALLmeKAT: Bug In A Web

So wie CALLmeKAT könnten sich Portishead anhören, wenn sie mal ihren Arsch hochbekommen würden. Doch die Welt ist ungerecht, Portshead schmoren weiter in ihrem eigenen Saft und die Dänin Katrine Ottosen (wir dürfen sie Kat nennen) füllt auf absehbare Zeit keine Hallen, sondern muss die kleinen Clubs bespielen. Und um das Spinal-Tap-Klischee perfekt zu machen, schreibt dann auch noch die Rote Sonne (wo CMK morgen auftritt) auf der Homepage ihren Namen falsch. Vielleicht tröstet es Frau Ottosen, in diesem kleinen Blog ein wenig Aufmerksamkeit zu erhalten.
Mehr: MySpace, NPR, Esper Magazine

Beach House: Zebra

Eine Bekannte aus Baltimore hat sich einmal beschwert, dass sie ständig gefragt wird, ob es dort wirklich so wie in The Wire zugeht. Nun, nichts könnte ein größeres Kontrastprogramm zur kaputten Wire-Welt bieten als die Musik von Beach House, die just aus dieser Stadt stammen. Eine Stimme, als hätte Nico von Velvet Underground endlich ihren Frieden gefunden. „You know you’re gold, you don’t gotta worry none“. Pures Gold ist auch die Schulchor-Coverversion dieses Songs. Das Beste, was diesem Lied passieren konnte.
Mehr: MySpace, Auftouren, Tasties to the lions, Langweiliges Rezensionsgeblogge, NPR, BBC