Exitmusic: Passage

Das feine Label Secretly Canadian hat nicht nur bekannte Acts wie Animal Collective, Yeasayer oder Damian Jurado unter Vertrag, sondern auch einige Geheimtipps – zum Beispiel Exitmusic, denen man überhaupt nicht anhört, dass sie nur zu zweit sind. Ich verzichte einfach mal darauf, Attribute für diese Form der Musik zu finden und merke nur an, dass Passage nach dem Revival der Seven-Nation-Army-Fangesänge für meine Ohren eine dankbare Abwechslung ist.
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Sigur Rós: Varúð

Sigur Rós haben mit „Valtari“ ein neues Album vorgelegt. Der Clip zum Song „Varúð“ stammt von Inga Birgisdóttir. Und wie immer sorgt die Musik der Isländer für Gänsehaut und lädt zum Träumen ein. Dazu muss man den Text gar nicht verstehen, das ist das Schöne daran.
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Lower Dens: Brains

Lower Dens haben ein neues Album, es heißt Nootropics und erscheint heute in den USA. Atmosphäre, keine Worte zählen hier (ich mag ja den Hinternwackel-Rhythmus).

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Penny Police: What If Life Doesn't Kill You?

Schon wieder ein zartes Pop-Mädel aus Dänemark: Die 27-jährige Penny Police aus Kopenhagen hat gerade ihr erstes Album „The Broken, The Beggar, The Thieß“ in den Handel gebracht. „What If Life Doesn’t Kill You?“ ist eine bittersüße Ballade daraus – mit einem wunderbaren Video dazu.
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Who Knew: Echoes

Reykjavik stelle ich mir ziemlich verträumt und mystisch vor. Und genauso hört sich die Musik von Who Knew an. Die Band kommt aus der isländischen Hauptstadt und hat eben ein neues Video veröffentlicht. „Echoes“ heißt das Werk. Gut gelungen, finde ich. Video passt zur Musik passt zum Mythos. Stimmig.

Tu Fawning: Anchor

Huch, da läuft einem glatt ein düster-melancholischer Schauer über den Rücken! Das Multiinstrumentalisten-Quartett Tu Fawning hat mit „Anchor“ ein neues Video am Start. Das dazugehörige Album „A Monument“ wird am 4. Mai erscheinen. Im Clip streifen die vier Bandmitglieder aus Portland, bekleidet mit obskuren Kostümen, durch die Natur. Schön schauriger Titel. Gefällt mir richtig gut.
Live sind Tu Fawning hier zu sehen:
04.05. Leipzig – Früh Auf!
05.05. Berlin – Hau 2
15.05. Dortmund – FZW
19.05. Mannheim – Maifield Derby
20.05. München – Feierwerk
27.05. Frankfurt – Zoom
31.05. Hamburg – Kampnagel
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Beach House: Myth

Beach House, die Herbstzeitlose unter all den melancholischen Duos da draußen, veröffentlichen in den kommenden Monaten ihr vielerwartetes Album Bloom, dessen erster Track hier zu hören ist. Ich bin ja eigentlich ein großer Fan musikalischer Evolution, aber in diesem Fall bin ich fast geneigt zu sagen: Nicht immer muss eine Band sich weiterentwickeln, manchmal genügt es, so zu bleiben, wie sie ist. Am 27. Mai spielen Beach House ihr vorerst einziges Deutschlandkonzert in der Berliner Volksbühne.

Air Bag One: Whatever You Want

Drei singende Hipster aus Paris – so kann man das französische Trio Air Bag One am schnellsten beschreiben. Sie hören sich stark nach ihren Kollegen von Phoenix an, aber der Song geht sofort ins Ohr und auch das Video ist gut gemacht. Aktuell gibt es eine EP mit dem Namen „Summer Killed Us“ auf ihrer Webseite zu kaufen und streamen. Und ich habe so das Gefühl, dass man von den Jungs noch einiges hören wird.
Süß: Eines ihrer ersten Interviews haben die drei ganz stolz getwittert: http://wadmag.com/words/files/air-bag-one-ride-high/
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Poliça: Lay Your Cards Out

Minneapolis ist auf der Landkarte der amerikanischen Musikszene derzeit keine große Marke – aber vielleicht deutet der kleine SXSW-Hype um Poliça darauf hin, dass sich das bald ändert.