Poliça: Lay Your Cards Out

Minneapolis ist auf der Landkarte der amerikanischen Musikszene derzeit keine große Marke – aber vielleicht deutet der kleine SXSW-Hype um Poliça darauf hin, dass sich das bald ändert.

Santigold: Big Mouth

Als Santigold 2007 auf der Bildfläche erschien, wurde sie als eine Art Heilsbringerin gefeiert. Sie mixte elektronische Beats mit Indie-Sound und schwarzen Hip-Hop-Elementen. Für dieses Frühjahr ist ein neues Album der Dame aus Philadelphia angekündigt. Es heißt „Master Of My Make-Believe“. Das Video „Big Mouth“ ist ein Vorbote, der richtig viel Lust auf mehr macht. Ach ja: Auf der Webseite der Künstlerin kann man den neuen Track kostenlos herunterladen.
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Urban Cone: Freak

Urban Cone ist eine neue Band aus Stockholm, Schweden, die ihren ganz eigenen Sound gefunden hat. Klingt sehr viel versprechend. Von diesen fünf Jungs werden wir noch viel hören. Hoffentlich.
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The Knife: Colouring of Pigeons

The Knife sind die einzige Band, die sagen kann „Hey, wir machen eine Elektro-Oper“ und mich dabei nicht skeptisch die Stirn runzeln lässt. „Tomorrow, in a Year“ basiert auf den Ideen von Charles Darwin, aber das spielt keine Rolle, denn es sind die musikalischen Collagen, die wachsen und wachsen. So hört es sich an, wenn im 21. Jahrhundert E- und U-Musik verschmelzen.
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Inu: Stephen Colbert

Drüben bei Reling Sichern finde ich immer wieder feine Musik, Stücke zwischen allen Stühlen und Schubladen sozusagen. Auch auf Inu aus San Francisco bin ich dort gestoßen. Die Beschreibung als Mischung aus Coldplay und Notwist ist so zutreffend wie abschreckend (für mich zumindest, zu Coldplay konnte ich nie einen Draht finden, The Notwist und ich gingen im Streit auseinander). Das Album wird drüben gestreamt und hört sich wie der ideale Soundtrack für Autobahnfahrten in der Dunkelheit an (sage ich, der gar kein Auto mehr hat…). Manchmal ein bisschen seeeehr schmalzgestenstadionrockig, aber hey: Wer Stephen Colbert einen Song widmet, kann keine schlechte Band sein.
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