Mazzy Star: California

California – wer träumt nicht davon! Mazzy Star haben es gut, dort wohnen sie nämlich. Konkreter gesagt in Los Angeles. 17 Jahre hat man von den Alternative Rockern nichts mehr gehört. Nun haben sie ihr viertes Album „Seasons Of Your Day“ veröffentlicht. Melancholisch ist es geworden und erscheint im September. Der Track „California“ ist ein Vorgeschmack.

Mechanimal: Schnitt

Wie die Griechen der Krise trotzen, kann man an diesem Beispiel hier sehen. Drei Musiker aus Athen haben sich zur Band „Mechanimal“ zusammengetan. Herausgekommen ist wunderbarer Synthie-Electro-Krautrock-Sound. Das gleichnamige Debütalbum der Griechen ist gerade erschienen. Ob der Songtitel „Schnitt“ etwas mit Schuldenschnitt und dem zerrütteten Verhältnis zu Deutschland zu tun hat, konnte bislang nicht bestätigt werden.

White Lies: There Goes Our Love Again

White Lies aus London. Immer mal wieder auf dem Schirm gehabt, immer mal wieder runtergerasselt. Nun also There Goes Our Love Again. Würden sie nicht von Liebe singen, es würde wie die Faust aufs Auge zum Verhältnis zwischen WL und mir passen.

The Get Up Kids: Valentine

Wow, ich hatte wirklich vergessen, wie gut der Song ist (das ganze Album!). Kaum zu glauben, dass das noch im letzten Jahrtausend war.

Savages: Shut up

In dem Moment, in dem ich irgendwo im Internet die Savages auf dem Cover der aktuellen Spex sah, war mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar, dass die ein großartiges, düsteres, zorniges Album gemacht haben würden, das mir schwer gefallen würde. Zwei Klicks später habe ich Gewissheit. Noch zwei Klicks später ist die CD bestellt.
Ich bin Jahrgang ’75. Ich bin in den 80ern aufgewachsen. Mit The Cure und Depeche Mode und Anne Clark. Mit Punk und New Wave. Gemocht habe ich das Zeug aber nie so wirklich richtig. Dann habe ich den Kram sehr lange hinter mir gelassen, wie man fast alles aus den 80er hinter sich gelassen hat. Dass eine Band wie die Savages jetzt nochmal daran ankünpfen und mich dabei so mitnehmen, wie keine andere Band seit We were promised Jetpacks – das hatte ich nicht so ganz erwartet, und doch … als ich das Cover der Spex sah, irgendwie gehofft.
Es muss schon noch was großes kommen, wenn das nicht mein Album des Jahres werden soll.

The Dope: Hollywood

Vor ein paar Tagen ist das zweite Album von The Dope mit dem Titel „Hinterlandia“ erschienen. Der Titel passt, die Jungs stammen nämlich aus einem bayerischen Kaff namens Nettelkofen in der Nähe von München. Der Sound hat trotzdem rein gar nichts mit Blasmusik zu tun, sondern ist entspannter Indiepop.

The National: Demons

Fröhliche Songs über die Sommersonne werden The National in diesem Bandleben wohl nicht mehr schreiben. Aber natürlich erwarten wir das gar nicht. Das neue Album Trouble Will Find Me erscheint am 17. Mai.

Thos Henley: Keeper Of My Breath

Thos Henley wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe von Southampton geboren. Vor vier Jahren verließ er seinen Heimatort und reist seitdem mit seiner Gitarre durch den Kontinent. Nun erschien die Debüt-CD „In Hearing Taste“ des 25-Jährigen – mit elf selbst komponierten Songs. Könnte der Geheimtipp des Jahres sein.

Beach Fossils: Clash The Truth

Indierock aus Brooklyn, New York City: Die Beach Fossils haben gerade ihr zweites Album „Clash The Truth“ herausgebracht. Klingt gitarrenlastiger als der Vorgänger und könnte durchaus im Musiksommer 2013 noch eine wichtige Rolle spielen.