Cloud Control: Scar

Cloud Control hätte ich bei diesem Song ja gewünscht, dass sie etwas mehr Drive in diesen Song gepackt hätten. Können ’se ja.. Aber am letzten Sommerwochenende des Jahres (im September!) und dem Tag der Wahl in Australien, dem Heimatland der Band, darf es auch mal gefällig sein.

The Drowning Men: A Fool's Campaign

Unglaublich sympathische Jungs: Gestern Abend haben The Drowning Man im Garten der Rubybar in München gespielt – und mich richtig begeistert! Die Fünf stammen aus Oceanside, Kalifornien, und haben gerade ihr zweites Album „All of the unknown“ herausgebracht. Manchen werfen der Band vor, einfach nur frech die Indie-Helden von Arcade Fire zu kopieren. Aber vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ihr Frontmann, Songschreiber, Gitarrist und Sänger Nato Bardeen eine Stimme besitzt, die der eines gewissen Win Butler nicht nur ein wenig ähnelt. Und möglicherweise trägt auch der Mandolinen-Sound dazu bei. Aber sagen wir es mal positiv: Wer Arcade Fire mag, könnte auch Gefallen an The Drowning Men finden. Außerdem höre ich da auch ein bisschen Mumford & Sons raus. Mir jedenfalls gefällt’s!

Aloa Input: prblms

prblms by Aloa Input
„New Weird Bavaria“ nennt diese Band ihren Musikstil – und das wirft natürlich Fragen auf und lässt Hoffnungen ins Kraut schießen: Wo liegt dieses neue seltsame Bavarien? Und hat sich dort noch mehr versteckt? Wie auch immer: Mich würde es wundern, wenn diese drei Menschen nicht bald eine musikalische Hausnummer sein würden.
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Don Bikoff: Celestial Explosion

Don Bikoff hat nur ein einziges Album veröffentlicht, 1968 war das. Er muss damit damals im Greenwich Village für ziemlich großes Aufsehen gesorgt haben, denn das ging ja weit über das hinaus, was klassische Singer-Songwriter zu dieser Zeit mit ihren Gitarren so anstellten. Wer sich musikalisch einhören möchte: Celestal Explosion wurde gerade vom New Yorker Label Tompkins Square neu aufgelegt, hier gibt es einen weiteren Song.

Owen: I Got High

Für die Momente, in denen wir auf das Meer blicken, hinter dem die Sonne aufgeht. Oder auf ein abgeerntetes Kornfeld, das den langsam wandernden Sommer in sich trägt.

Laura Veirs: Sun Song

Aus gegebenem Sommer-Anlass (und darüber hinaus, ist ja immer eine gute Idee, der Sonne zu danken). Das neue Album von Laura Veirs heißt übrigens Warp And Weft und erscheint am 16. August.

Bosse: Familienfest

Bosse ist für mich immer ein Balanceakt zwischen wunderschön und nicht zu ertragen. Seine gute Songs gehören zum besten, was die deutsche Liedermachenszene zu bieten hat. Leider sind auf jedem Album nur ein Hand voll davon. „Familienfest“ ist auf dem neuen Album „Kraniche“ zu finden und ist eines dieser Goldstücke und obendrein ein beeindruckendes Video. Aber auch die anderen Hits des Ablums werden mich wohl viel begleiten diesen Sommer.