Young Magic: Night In The Ocean

Ich habe mir ja schon vor einiger Zeit gewünscht, dass die Gleichförmigkeit der Dreampop-Welle etwas aufgebrochen wird. Und mit Young Magic überzeugt mich schon die nächste Band davon, dass sich Easy Listening mit einer Menge Krach und experimentellen Songstrukturen verbinden lässt. Gefällt mir!

CANT: Believe

Haha, beliebtester YouTube-Kommentar zu diesem Song: „The most difficult song to search for on youtube ever.“ BeCANTer (höhö) dürfte der Künstler dahinter für seine Band sein: Chris Taylor spielt Bass bei Grizzly Bear und fungiert auch als Produzent der Alben. Das Bassriff gefällt mir an Believe auch am besten.

Django Django: Default

Django-Woche bei Songdestages: Gestern Django 3000 aus Bajuwarien, heute Django Django aus London. Erinnert mich ein bisschen an die Beta Band nach dem Besuch eines Percussion-Workshops. Das Album erscheint am 30. Januar, mit größerem Aufsehen darf gerechnet werden.

Sandro Perri: Changes

Sandro Perri kommt aus Kanada und er macht musikalisch was er will. Das mag ihm vielleicht den Weg zu einer größeren Popularität versperren, im Herzen von Liebhabern besonderer Musik wird er dafür aber einen Ehrenplatz erhalten. Sein neues Album heißt Impossible Spaces.
Mehr: LastFM, 78s.ch, Featherlands, Das Klienicum

Son Lux: Rising

Son Lux – Rising by Son Lux
Das Internetz ist ja voll von Lobeshymnen für We Are Rising, das Album von Ryan Lott a.k.a Son Lux. Und nach einer Investition von 5,67 Euro in den Download muss ich sagen: We Are Rising ist wirklich anders, eine Mischung aus so vielen Elementen, dass Björk vielleicht die einzige, wenn auch inadäquate Referenz ist, die ich nennen kann. Anders, natürlich reifer und vor allem besser als der vielgehypte und überschätzte James Blake. Vielleicht nichts für Sonnentage, aber bestimmt ein toller Pendler-Soundtrack für den düsteren Herbstmorgen.