Panacea: Tobsucht

Damit das auch mal klar gestellt wäre … Klaus Kinski Samples sind bei Leibe nichts Neues. Ich freue mich aber, dass die jungen Leute von heute da auch ihre Freude dran haben, und schließlich hat es mich an diesen grandiosen Track des Berliners Panacea erinnert und damit meine Digital-Hardcore-und-Techstep-Schatztruhe wieder ausgegraben. Davon gibt’s bald mehr.
Mehr: Position Chrome. Wikipedia (Wie geil die der Pulli?!)
Nebenbei: Wie geil ist eigentlich pwnyoutube.com?

Acid.Milch&Honig: Panzersong

In Leipzig war ich ja neulich zum ersten Mal und jetzt kommt da so kuhle Musik her! Famos. Drum and Bass Electro Gefrikkel mit deutschen Texten, die man sich auch anhören kann. Ach … ich zitiere einfach.

„Der an den Tag gelegte Musikstil lässt sich vermutlich am besten im Heimversuch nachstellen,
indem man im Mediaplayer „Scooter“ mit „Hyper Hyper“ startet und gleichzeitig im Winamp
„keine Macht für Niemand“ von Deutschlands fiesester Band ever, den „Ton Steine Scherben“ anspielt.
Man kann Dies jeweils auch paarweise variiren mit „Blümchen“ plus „Gerhard Gundermann“,
„Das Modul“ plus „Grönemeyer“ oder indem man „Piep Piep kleiner Satelit“
in „KO OK“ von „Tocotronic“ scratcht.“

Un-wi-der-steh-lich!
Mehr: Heimseite, Myspace

Circulation: Green

Die grüne Circulation ist mit Sicherheit eines der feinsten Stücke funktioneller DJ-Musik in meiner Plattensammlung. Sie ist die erste einer ganzen Reihe von Aufnahmen mit farbigen Trance- und House-/Technonousenummern von Matt Jackson und Paul Davis. Ebenfalls zu empfehlen sind Red, Yellow, Cyan und Purple…

Lali Puna: Micronomic

Den Satz „Übrigens sind Radiohead Lali-Puna-Fans“ kann die Band um Valerie Trebeljahr und Notwist-Sänger Markus Acher wahrscheinlich nicht mehr hören. Das Lob ist jedoch durchaus gerechtfertigt: Die Alben „Scary World Theory“ und „Faking The Books“ (aus dem der Song hier stammt) gehören zum Feinsten, was das Genre Electronica je hervorgebracht hat. Auch wenn ich das von „Our Inventions“, nach sechs Jahren das erste Lebenszeichen Lali Punas, nicht behaupten kann – das Konzert im Ampere morgen Abend werde ich auf jeden Fall mitnehmen. Wer weiß, wie lange es bis zum nächsten Lebenszeichen dauert.
Mehr: MySpace, tazblog, 78s.ch, Pretty Paracetamol

Quantic: Infinite Regression

Ganz anders als beispielsweise Star Trek, wo die tollsten Erfindungen zwar gemacht und genutzt, aber nie erklärt werden, zeigt diese Szene aus dem ansonsten grauenvollen Flucht vom Planet der Affen, dass man mit Phänomenen wie Zeitreisen auch anders, nämlich satirisch umgehen kann. Gerade der infinite Regress steht dafür, das man nichts begründen und schon gar nicht sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen kann.
Quantic hat mit »Infinite Regression«, von seinem Debutalbum »The 5th Exotic«, diesen satirischen Aspekt noch verstärkt, in dem er zwar beinahe den kompletten Filmdialog gesampled hat, aber leichte Veränderungen der Reihenfolge im Text vorgenommen hat. Und so endet sein Song noch selbstsicherer als die Filmszene:
Moderator: Do you believe that?
Hasslein: Absolutely. It is the only explanation.

65daysofstatic: Tigergirl

65daysofstatic hab ich beim Treibenlassen auf last.fm gefunden und mich auf der Stelle begeistert. Irgendwann in den späten 90er hatte ich mal die Idee, Breakbeat, Drum’n’Bass und Rock zu verschmelzen. 65dos machen genau das und noch viel mehr. So haben sie mit Abstand den skurilsten Newsletter den ich je abonniert habe. Verrückter Kram.
Das aktuelle Album „We were exploding anyway“ ist seit ein paar Tagen draußen und deutlich elektronischer, als die vorherigen Alben. 65daysofstatic kann man nicht immer hören. Aber wenn … dann gibt es kaum etwas, das den Jungs das Wasser reichen kann.
Nachtrag: Ich dachte, es sei netter das Flash-Dings der Band einzubinden. Leider muss man da den richtigen Song noch auswählen. Also einfach unten auf Tigergirl klicken und dann auf den Play Button. Dafür gibt’s aber auch noch Songs der Band und ein paar Live-Schnipsel im Player. Alles lohnenswert!