Trent Reznor & Atticus Ross: The Gentle Hum of Anxiety

Es war abzusehen, dass Ex-NIN Trent Reznor sich vom Band-Frontmann zum Filmkomponisten entwickeln würde. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Atticus Ross hat er den Soundtrack zu David Finchers The Social Network geschrieben. Die Tracks sind auch alleinstehend ein Genuss, ich bin aber gespannt, wie sich Musik und Bilder ergänzen werden. Den Soundtrack gibts übrigens als kostenlosen Download, und zwar hier.

Björk: Joga

Emotional landscapes
They puzzle me

Ich hab von dem Song noch die Box mit den drei unterschiedlichen CDs der Single-Auskopplung und der Videokassette. Eine von 4 VHS-Kassetten, die ich überhaupt noch besitze. Die anderen drei sind: Das Pendant „Bachelorette“ sowie Kaurismäkis Hamelt goes Business und Æon Flux. Fuck hell, ich wünscht ich könnte zurück in die 90er, uns sei’s nur für ein Wochenende.

The Knife: Colouring of Pigeons

The Knife sind die einzige Band, die sagen kann „Hey, wir machen eine Elektro-Oper“ und mich dabei nicht skeptisch die Stirn runzeln lässt. „Tomorrow, in a Year“ basiert auf den Ideen von Charles Darwin, aber das spielt keine Rolle, denn es sind die musikalischen Collagen, die wachsen und wachsen. So hört es sich an, wenn im 21. Jahrhundert E- und U-Musik verschmelzen.
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MGMT: It's working (Air Remix)

MGMT hatte ich immer ein bisschen in die Hipster-Schublade gesteckt, doch einige Songs auf „Congratulations“ strafen mich Lügen. „It’s working“ zum Beispiel ist eher ein Hippie-, als ein Hipster-Track. Bereits das Original klingt ein bisschen nach den federleichten Gitarrensamples von Air – da ist das Remix der Franzosen ist ein logischer Schritt.
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Schneider TM: The Light 3000

Schneider TM gehört zu jenen deutschen Elektrofrickler-Jungs für die in der Intro einst das Rezensions-Genre „Bleeps und Klonks“ eingeführt wurde und an die ich ein wenig mein Herz verloreren habe. So lief „The Light 3000“ in meinem Winamp jahrelang rauf und runter, ohne dass ich wußte, dass der Song eigentlich von den Smiths ist. Ich Kunstbanause, ich.

Dusty Brown: This city is killing me

Ich mag Künstler, die in keine Schubladen passen, aber mir dennoch in ihrer Sound-Bandbreite gefallen. Dusty Brown aus Sacramento zum Beispiel: Ob Drum’n’Bass, Trip Hop oder Indie-Rock – „alles drin“, wie Béla Réthy sagen würde. Und weil es hier schon seit einer Woche durchregnet und der Münchner Sommer offenbar die Stadt verlassen hat bzw. nie wirklich ankam, trifft der Titel wunderbar meine Stimmung (hier gibts übrigens die neue EP inklusive des Songs kostenlos zum Download als zip-Datei, auf der MySpace-Seite darf gespendet werden).
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Lali Puna: Micronomic

Den Satz „Übrigens sind Radiohead Lali-Puna-Fans“ kann die Band um Valerie Trebeljahr und Notwist-Sänger Markus Acher wahrscheinlich nicht mehr hören. Das Lob ist jedoch durchaus gerechtfertigt: Die Alben „Scary World Theory“ und „Faking The Books“ (aus dem der Song hier stammt) gehören zum Feinsten, was das Genre Electronica je hervorgebracht hat. Auch wenn ich das von „Our Inventions“, nach sechs Jahren das erste Lebenszeichen Lali Punas, nicht behaupten kann – das Konzert im Ampere morgen Abend werde ich auf jeden Fall mitnehmen. Wer weiß, wie lange es bis zum nächsten Lebenszeichen dauert.
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