Marsmobil: The Carpenter / Genesis of the Upper Skies

Heute schummel‘ ich mal ein bisschen und präsentiere zwei Songs des Tages, weil sie auch auf dem Black Album von Marsmobil hintereinander kommen und irgendwie zueinander gehören. Hinter Marsmobil verbirgt sich der Wahl-Münchner Roberto Di Goia. Die Songs seines neuen Albums (mehr habe ich noch nicht gehört, werde ich aber nachholen) klingen, als wären sie direkt aus der psychidelischen Phase der Endsechziger/Siebziger in die Gegenwart transformiert worden. Fast kingcrimsonesque.
Mehr: Facebook, Raveline, Nachtagenten

Robert Henke: Signal To Noise II

„Hey, wenn Du dazu Space Night guckst, haut es Dich voll weg.“ So oder so ähnlich versuchte mir mal ein etwas psychedelisch angehauchter Verkäufer in einem Düsseldorfer Tonträgerladen irgendeine Ambient-Platte nahe zu bringen. Die Begebenheit ist schon Jahre her, aber ich bin mir dennoch sicher, dass der Typ Robert Henkes neues Album Signal To Noise in seiner Sammlung hat. (via Jeff M, WFMU)

SBTRKT feat. Yukimi Nagano (Little Dragon): Wildfire

Wieder eines dieser Lieder, das demnächst in den diversen Indie-Radiosendungen rauf und runter gespielt werden wird, ohne es zum ganz großen Hit zu schaffen. Egal, immerhin könnt Ihr sagen, ihr habt es auf dieser kleinen Plattform zuerst gehört. Oder bei BBC Radio 6, dort ist der Song nämlich schon in der Heavy Rotation. Oder in einem der unten verlinkten Blogs, die haben den Song nämlich schon im Mai vorgestellt,
Mehr: Soundcloud, Elfen.ch, Splash-Mag, Chrome Music

Amon Tobin: Journeyman

Als ich begann, mich mit etwas ungewöhnlicherer Musik zu beschäftigen, begegnete mir immer wieder ein Name: Ninja Tune. Das Londoner Label hat es irgendwie geschafft, über Jahre hinweg immer wieder innovative, herausfordernde Künstler zu entdecken und zu fördern. Amon Tobin aus Brasilien ist bereits seit Mitte der Neunziger dort unter Vertrag und hat im Mai endlich mit Isam ein neues Album veröffentlicht. Die dazugehörige Kunstinstallation von Tessa Farmer findet sich hier.
Mehr: Isam bei Soundcloud, Zündfunk, Munitionen, Numblog,

Burial: Street Halo

Bis 2008 war Burial so etwas wie der Banksy der Musikbranche: Viele rätselten, ob hinter den Songs die dunkle Identität des Norman Cook (Fatbox Slim) oder das Spielzeugprojekt von Richard D. James (Aphex Twin) steckte. Seitdem raus ist, dass es sich um William Beva handelt, ist es etwas stiller um Burial geworden. 2011 scheint jedoch ein produktives Jahr zu werden: Nach der Kollaboration mit Thom Yorke und Four Tet ist inzwischen auch die erste Single seit 2007 erschienen. Und das Video dazu ist äußerst düster.