SBTRKT feat. Yukimi Nagano (Little Dragon): Wildfire

Wieder eines dieser Lieder, das demnächst in den diversen Indie-Radiosendungen rauf und runter gespielt werden wird, ohne es zum ganz großen Hit zu schaffen. Egal, immerhin könnt Ihr sagen, ihr habt es auf dieser kleinen Plattform zuerst gehört. Oder bei BBC Radio 6, dort ist der Song nämlich schon in der Heavy Rotation. Oder in einem der unten verlinkten Blogs, die haben den Song nämlich schon im Mai vorgestellt,
Mehr: Soundcloud, Elfen.ch, Splash-Mag, Chrome Music

Amon Tobin: Journeyman

Als ich begann, mich mit etwas ungewöhnlicherer Musik zu beschäftigen, begegnete mir immer wieder ein Name: Ninja Tune. Das Londoner Label hat es irgendwie geschafft, über Jahre hinweg immer wieder innovative, herausfordernde Künstler zu entdecken und zu fördern. Amon Tobin aus Brasilien ist bereits seit Mitte der Neunziger dort unter Vertrag und hat im Mai endlich mit Isam ein neues Album veröffentlicht. Die dazugehörige Kunstinstallation von Tessa Farmer findet sich hier.
Mehr: Isam bei Soundcloud, Zündfunk, Munitionen, Numblog,

Burial: Street Halo

Bis 2008 war Burial so etwas wie der Banksy der Musikbranche: Viele rätselten, ob hinter den Songs die dunkle Identität des Norman Cook (Fatbox Slim) oder das Spielzeugprojekt von Richard D. James (Aphex Twin) steckte. Seitdem raus ist, dass es sich um William Beva handelt, ist es etwas stiller um Burial geworden. 2011 scheint jedoch ein produktives Jahr zu werden: Nach der Kollaboration mit Thom Yorke und Four Tet ist inzwischen auch die erste Single seit 2007 erschienen. Und das Video dazu ist äußerst düster.

Baths: Hall

Hinter Baths steckt Will Wiesenfeld, ein erst 21-jähriger Musiker aus LA, von dem wir noch viel hören werden. Wiesenfeld hat mit Geotic noch ein anderes, eher ambient-lastiges Projekt am Start, dessen aktuelles Album Mend hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Baths sind natürlich auch als Showcase-Act beim SXSW 2011, so wie alle Künstler, die wir derzeit hier vorstellen.

Brian Eno: 1/1 (Music for Airports)

Zehn Stunden habe ich gestern auf dem Kölner Flughafen zugebracht und wurde dabei im Laufe des Tages in Flüge aller drei deutschen großen Fluglinien eingebucht, bis ich schließlich irgendwann einmal abheben konnte. Und einer fehlte mir bei dieser Odyssee: Brian Eno mit Music for Airports, dem Album, das bereits 1978 den Begriff Ambient prägte.