Flight of The Conchords: Bowie's In Space

Flight of the Conchords sind schon sehr speziell, aber das ist David Bowie schließlich auch. Der ist dafür aber kein Stück witzig, was Bret und Jermaine ohne weiteres von sich behaupten können. Und sie haben Platten beim Label Sub Pop herausgebracht, was beweist: Grunge ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Beach House: Zebra

Eine Bekannte aus Baltimore hat sich einmal beschwert, dass sie ständig gefragt wird, ob es dort wirklich so wie in The Wire zugeht. Nun, nichts könnte ein größeres Kontrastprogramm zur kaputten Wire-Welt bieten als die Musik von Beach House, die just aus dieser Stadt stammen. Eine Stimme, als hätte Nico von Velvet Underground endlich ihren Frieden gefunden. „You know you’re gold, you don’t gotta worry none“. Pures Gold ist auch die Schulchor-Coverversion dieses Songs. Das Beste, was diesem Lied passieren konnte.
Mehr: MySpace, Auftouren, Tasties to the lions, Langweiliges Rezensionsgeblogge, NPR, BBC

One

Wir mögen Musik. Wir, das sind derzeit Ben, Nico und ich (Johannes). Und wir sind der Meinung, dass manche Songs zu gut sind, um sie einfach in irgendwelchen Playlists vergammeln zu lassen. Deshalb bloggen wir über sie. Jeden Tag über einen Song, um genau zu sein. Punkt 6 Uhr. Ein paar Worte, mehr nicht, die Musik soll sprechen. Songdestages.de ist Work in Progress – wir freuen uns über Feedback und über Ideen, falls jemandem zum Beispiel ein besserer Name (das hier ist eigentlich eher ein Arbeitstitel) und Claim für das Blog einfällt.
Auf One bin ich das erste Mal in der Version der Band Filter gestoßen – eine Coverversion für den Soundtrack des X-Files-Films, inklusive düsterem Videos mit Auftritt des “Krebskandidaten“.  Die Originalversion kannte ich damals nicht. Ein Jahr später hörte ich das Lied wieder – intoniert von Aimee Mann für die musikalische Untermalung des surreal-melancholischen Schicksalsdramas Magnolia.
Perfekt, dachte ich, das ist also das Original aus den Sechzigern. Von wegen: Der amerikanische Songwriter Harry Nilson schrieb das Lied ursprünglich, bekannt wurde es 1969 durch die Version der Späthippieband Three Dog Night (die wiederum in diesem Artikel aus dem NYMag sehr indirekt mit der Entstehung des HipHop in Verbindung gebracht werden). Und meines Erachtens ist dies auch die beste Fassung. Zusammen mit dem YouTube-Knetvideo ein passender Opener für unser Blog.