Herbert: See you on Monday

Schnell transkribriert: »The day is ending but London lives on. London is a city of strong traditions but it is always changing. It’s noble history gives perspective to it’s flubbishing life today. London has never lost his vitality and variety, his ability to […] all who live in it and all who visit it. We hope that in our tour we proved that Dr. Johnson word of two centuries ago are truer now than ever before: “When a man is tired of London, he’s tired of life!”.

Über anderthalb Jahre habe ich mit diesem Song jeden (Donnerstag-) Abend in der »Lounge« begonnen.

Der dritte Raum: Trommelmaschine

Der dritte Raum sind hervorragende Soundtüftler, immer irgendwo zwischen Tribaltrance und Techhouse mit leichtem Hang zum Goaesken. Bei Livekonzerten spielten sie immer tatsächlich live, d.h. nicht mit Liveinstrumenten, sondern mit Livesequenzern. Vor dem staunenden Publikum setzten sie ihren Sample und Rhythmusvorrat in bekannte Songs und jede Menge neue Lieder zusammen, immer einmalig. Ihr Hit »Trommelmaschine« wurde übrigens zur Blaupause für eine fürchterliche Mainstreamnummer 10 Jahre später…

St Germain: Deep in It

St. Germain versteckt sich bei Liveauftritten allen Ernstes ganz hinten auf der Bühne hinter einem Turm Keyboards und seiner (wunderbaren) Band. Was ich für falsche Bescheidenheit halte, denn natürlich ist Ludovic Navarre einer der wichtigsten Nu/Acid-Jazz und -housekünstler, den Frankreich hervorzubrigen bereit war. Deep In It ist vom ersten Album Boulevard: los kaufen!

Calisto: Get House

So, Schluss mit dem Hippiekram und den Stromgitarren. Ich komme nocheinmal auf das Thema Acid zurück, ein letztes Mal. Denn die ätzende Tonerzeugungsroutinen der Roland 303 fanden natürlich auch in der Houseszene ihren Platz, als Acid House natürlich. Geschichtlich entwickelte sich der schon Mitte der Achtziger parallel zum Detroit Techno und sorgte für die erste elektronische Musikwelle in Europa, wo Acid House direkt komerzialisiert wurde. Mehr bei der Wikipedia.

David Bowie – Dead Man Walking

Wäre natürlich müßig, nach dem besten Song von David Bowie zu suchen, die Auswahl ist einfach zu gross und noch dazu zitiert sich der Mann alle Nase lang selbst. Und andere.

The guitar riff used in the intro dates back to the mid-60s when Jimmy Page taught this to Bowie. Bowie later used it for his song „The Supermen“ in 1970, and revived it 25 years later for „Dead Man Walking“.

Weiss die Wikipedia. Deswegen fragt man sich bei Bowiesongs ja auch immer von wem ist das gleich noch im Original? Dead Man Walking ist wirklich einer meiner Favoriten. Zumal es davon auch einen schicken Moby-Remix gibt…