Architecture In Helsinki: W.O.W.

Achtung, drohende Herbstdepression! Bei Architecture In Helsinki handelt es sich nicht wie vermutet um Finnen, sondern um Australier. Komisch eigentlich, denn die Grundstimmung ihres Sounds würde eher zu mit schlechtem Wetter tyrannisierten Skandinaven passen als zu sonnenverwöhnten Aussies.
„Moment Bends“, das aktuelle Album ist verspielter, fast schon klebrig-süßer Indie-Synthiepop. Die neu ausgekoppelte Single heißt „W.O.W.“ Nettes Liedchen, aber fast schon melancholisch-depressives Video. Passend zu den Tagen nach der Zeitumstellung.
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Justice: Audio, Video, Disco

Die beiden Franzosen Gaspard Augé und Xavier de Rosnay haben wieder zugeschlagen. Schon der Titel dieses Songs gefällt mir: „audio, video, disco“. Genauso wie der Song, heißt auch das zweite Album des Elektro-Pop-Duos Justice. Es geht – wie der Vorgänger – wieder voll auf die Zwölf. Sound-Gewitter, treibende Beats und hymnischer Gesang. Absolut Dancefloor geeignet, geht sofort ins Ohr – auch wenn Justice mit dem neuen Werk erst einmal den Erfolg ihres Debüts „Cross“ erreichen müssen.
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Antlered Man: Surrounded By White Men

Schräg und interessant: Antlered Man ist eine neue Band des Berliner Labels Noisolution. Es handelt sich um vier Londoner, die im April die Single „Surrounded By White Men“ veröffentlichten. 2012 soll ein Album folgen. Bis dahin kann man sich den Krach live anschauen.
Tuesday 1st Sputnik Halle, Münster
Wednesday 2nd Das Bett, Frankfurt
Friday 4th Kantine, Augsburg
Saturday 5th Backstage Club, Munich
Tuesday 8th Garage Club, Saarbrücken
Wednesday 9th E-Werk, Erlangen
Thursday 10th Headcrash, Hamburg
Saturday 12th FZW, Dortmund
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Born Blonde: Radio Bliss

In England gelten Born Blonde als der große Geheimtipp. Das Quintett aus London soll im kommenden Jahr sein Debütalbum herausbringen. Bis dahin gibt es den ersten Clip der Briten: „Radio Bliss“. Warten wir mal ab. Aber wenn nächstes Jahr Born Blonde der totale Hype sind, dann sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.
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M83: Midnight City

Midnight City by M83
Dieser Electro-Dreampop geht total ins Ohr. „Midnight City“ ist die aktuelle Single des französischen Duos M83 aus dem neuen Doppelalbum „Hurry Up, We’re Dreaming“. Ich bin geradezu süchtig danach. Und ich hoffe das geht bald vielen anderen auch so.
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Sepalot: Rainbows

Das deutsche Hip-Hop-Album des Jahres stammt aus einem modrigen Keller im Glockenbachviertel, schrieb Jonathan Fischer im SZ Feuilleton. Er meinte damit „Chasing Clouds“ von Sepalot (im Video der Chauffeur), seines Zeichens Rapper bei Blumentopf und nun auf Solowegen. Und es stimmt, es ist wirklich außerordentlich gut gelungen – wenn auch das Album eher Pop als HipHop ist. Die erste Single daraus heißt „Rainbows“ und hat das Potential zum Hit.
Übrigens hat Sepalot beim Radiosender egoFM im Wechsel mit seinen Kollegen Ben Mono und Explizit eine eigene Radioshow mit dem Namen egoTrippin.
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Angels & Airwaves: Anxiety

Tom DeLonge, was machst du nur schon wieder für Sachen? Fällt dir denn nichts Neues ein, als deine alte Band Blink182 einfach immer wieder mit deiner neuen Band Angels & Airwaves zu doubeln? Deshalb hattest du doch schon desöfteren Streit mit den alten Bandkollegen!
Kaum ist das neue Blink-Album „Neighbourhoods“ draußen, erscheint eine neue Scheibe von AVA, wie das Vize-Projekt einfach abgekürzt wird. Im November soll dieses dritte Werk erscheinen. Es heißt: „Love: Album Parts 1 & 2“, ein Doppelalbum. Und da Tom DeLonge bei beiden Bands als Sänger agiert, hört sich beides auch ziemlich ähnlich an – wie mit der ersten Single „Anxiety“ aus dem neuen AVA-Album bewiesen ist.
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Hollerado: Good Day At The Races

Sehr lachen musste ich, als ich das Video zu diesem Song sah. Ob das Tierschützer genauso sehen, ist die Frage. Die kanadischen Indie-Rocker werden oft mit Weezer verglichen. Ich finde: Netter Sound, aber nicht weltbewegend.
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The Kooks: Junk of the Heart

The Kooks – Junk Of The Heart (Official Video) from The Kooks on Vimeo.

Genau wie der Song heißt auch das neue Album von The Kooks: „Junk of the Heart“. Wunderbar locker-leichter Britpop-Gitarrensound – und süß sind die Jungs noch dazu. Fällt Euch nicht auch auf, dass Sänger Luke Pritchard die gleiche Frisur hat wie der junge Bob Dylan?
Schön auch der Refrain: „I wanna make you happy / I wanna make you feel alive / Let me make you happy / I wanna make you feel alive at night / I wanna make you happy / You are a good girl tonight“. Zum Dahinschmelzen!
Die britischen Indie-Rocker treten übrigens am 31.10. im Münchner Zenith auf.
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Bleeding Knees Club: Have Fun

Die beiden blutjungen Möchtegern-Punks Alex Wall und Jordan Malone aus dem australischen Queensland sollen DAS ganz große neue Ding sein. Sie nennen sich Bleeding Knees Club und haben gerade einen weltweiten Plattenvertrag unterschrieben, mit dem sie im kommenden Jahr den Globus erobern wollen.
Ich weißt nicht recht, das soll eine der heißesten Bands derzeit sein? Ihr Sound ist jedenfalls nicht neu. Erinnert auch mehr an die Beach Boys als an die Sex Pistols. Aber egal, er macht immerhin gute Laune! Und die Botschaft des Songs kommt auch an: Spaß haben!
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