Jolly Goods: If I Were A Woman

Die Schwestern Tanja Pippi und Angy leben in Berlin und nennen sich Jolly Goods. Zusammen machen sie elektronischen Weird-Pop oder Neo-Grunge – oder wie man den seltsamen Stil der beiden nennen mag. Im September 2011 kam ihr Album „Walrus“ heraus, „If I Were A Woman“ ist ein Song daraus. Jetzt gehen die schrägen Schwestern auf Tour.
01.02.2012 Dresden Scheune
02.02.2012 Hamburg Hafenklang
03.02.2012 Hannover Café Glocksee
04.02.2012 Ludwigshafen Das Haus
05.02.2012 Darmstadt Künstlerkeller
06.02.2012 München Orange House / Feierwerk
07.02.2012 Ulm Café Cat
08.02.2012 Basel Hirscheneck
09.02.2012 St. Gallen Palace
10.02.2012 Luzern Treibhaus
11.02.2012 Stuttgart Pop Freaks @ Merlin
Mehr: MySpace

Santigold: Big Mouth

Als Santigold 2007 auf der Bildfläche erschien, wurde sie als eine Art Heilsbringerin gefeiert. Sie mixte elektronische Beats mit Indie-Sound und schwarzen Hip-Hop-Elementen. Für dieses Frühjahr ist ein neues Album der Dame aus Philadelphia angekündigt. Es heißt „Master Of My Make-Believe“. Das Video „Big Mouth“ ist ein Vorbote, der richtig viel Lust auf mehr macht. Ach ja: Auf der Webseite der Künstlerin kann man den neuen Track kostenlos herunterladen.
Mehr: MySpace

Frittenbude: Einfach nicht leicht

Es gibt Neues von Deutschlands Neo-Ravern: Frittenbude haben als Vorbote zum neuen Album, das im Frühjahr erscheinen soll, den ersten Song ins Netz gestellt. Frischer Beat, treibender Rhythmus und philosophisch-angehauchte Texte – so kennt man die drei aus Landshut, und so hört sich auch „Einfach nicht leicht“ an. Das Video ist allerdings nicht nur low-low-low-budget, sondern auch noch optisch unterirdisch. Macht aber nix, der Song ist top! Viel Spaß beim Raven!
Mehr: MySpace, Blog

High Voltage Humans: Wishing Well

Sie klingen nach B-Movie und Science Fiction – und ihre Videos sehen genauso aus wie sie klingen: Die Münchner Dream-Popper High Voltage Humans haben einen neuen Song am Start: „Wishing Well“. Klingt cool, sieht cool aus! Würde mich freuen, mehr in diesem Jahr von den beiden zu hören.
Mehr: MySpace

Aucan: Storm

Wer denkt, aus Italien käme nur Musik im Stil von Eros Ramazzotti, der irrt. Aucan aus dem norditalienischen Brescia machen eine krude Mischung aus Experimental-Rock und Elektro-Pop. Manchmal kann man auch Einflüsse von Dubstep ausmachen. Und alles immer schön auf Downtempo herabgedreht. Exemplarisch stelle ich heute den Song „Storm“ vor. Wie man hört, sollen die Live-Konzerte von Aucan der Hammer sein. Demnächst gehen sie auf Tour – das wäre eine Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen.
Mehr: MySpace

Citizens!: True Romance

Die jungen Londoner liefern mit „True Romance“ einen unbeschwerten Pop-Song ab und dazu ein gruseliges Video mit einer Glöckner -vom-Notre-Dame-Adaption. Witzigerweise nannten sich die Citizens! früher anders, und zwar The Official Secrets Act. Damals hatten sie keinen Erfolg. Dann holten sie sich Franz-Ferdinand-Sänger Alex Kapranos ins Boot und gaben sich einen neuen Namen. Und sieh mal an: Plötzlich gelten sie in Großbritannien als Geheimtipp. In den nächsten Monaten wird jedenfalls das erste Album der Band erwartet. Mit Alex Kapranos als Produzent geht da sicher nichts mehr schief.

Django 3000: Heidi

Die vier Jungs aus den Chiemgau sind DAS große neue Ding in Sachen moderner Volksmusik. Nach La Brass Banda legen Django 3000 sogar noch einen drauf und machen Gypsy Pop in bairischer Mundart. Schmissiger Rhythmus, flotter Sound, witziger Text (wenn man ihn denn verstehen kann, hehe). Aber auch wer die Lyrics nicht versteht, wird Freude an dem Stück haben – es animiert zum Tanzen und der Refrain ist denkbar einfach: „Häh Heidi“.
Mehr: Website der Band

Soap & Skin: Boat turns toward the port

Soap&Skin – Boat turns toward the port from Soap&Skin on Vimeo.

Großartige Musik aus Österreich: Hinter dem Künstler- und Projektnamen Soap & Skin verbirgt sich die erst 21-jährige Anja Plaschg. Nach ihrem Debütalbum „Lovetune for Vakuum“, das bei Fans und Kritikern sehr gut ankam, meldet sie sich mit dem Minialbum „Narrow“ zurück. Es enthält nur acht Titel und erscheint am 10. Februar 2012. Soap & Skin, das ist morbider Kammerpop mit jeder Menge romantischem Schwermut. So etwas kann ja eigentlich nur von einem/r Österreicher/in kommen. „Boat turns toward the port“ ist der düstere Vorgeschmack auf das neue Album. Ganz wunderbar.
Live ist Anja Plaschg hier zu sehen:
10.02.12 WIEN – ARENA
12.02.12 BERLIN – VOLKSBÜHNE
15.02.12 LINZ – POSTHOF
16.02.12 GRAZ – ORPEHUM
27.02.12 MÜNCHEN – FREIHEIZHALLE
21.04.12 HAMBURG – KAMPNAGEL
Mehr: Website

Urban Cone: Urban Photograph

Indie-Radiostationen spielen diesen Song schon rauf und runter – mit Recht, denn die fünf jungen Schweden haben Potential in 2012 noch richtig groß zu werden. Und das schaffen sie auch, wenn alle ihre Songs eine solche Hookline vorweisen können wie „Urban Photograph“. Ich jedenfalls warte schon gespannt auf das erste Album von Urban Cone.
Mehr: MySpace

Nada Surf: Waiting for something

Tell It Like It Is – with Nada Surf from City Slang on Vimeo.

Kaum zu glauben, dass es die US-Alternativ-Rock-Band Nada Surf jetzt schon seit 20 Jahren gibt. Fans der Indie-Rocker dürfen sich auf das neue Album „The Stars are indifferent to Astronomy“, das am 20.1. erscheint, freuen. Hier gibt es ein kleines Appetithäppchen, in dem die Band nicht nur singt, sondern auch Lustiges über ihre deutschen Fans erzählt. Großartige Jungs, die Männer!
Und hier noch die Live-Version des großartigen Songs „Waiting for something“. Enjoy!

Mehr: MySpace