Hard Fi: Fire In The House

Hard Fi hatten großes Pech mit der Kampagne ihres dritten Albums „Killer Sounds“. Denn gerade als England dieses Jahr von Straßenkrawallen heimgesucht wurde, kam die erste Single „Fire In The House“ heraus. Kein Radiosender hielt es für eine gute Idee, diesen Song zu spielen, während die Innenstädte brannten. Zu Unrecht, denn der Song kann sich hören lassen. Im November kommen Hard Fi auf ihrer Tour auch nach Deutschland.
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Munk: Rue de Rome

Seit heute wieder auf Tour: Die Münchner Band Munk um Musiker und Produzent Mathias Modica. Mit „The Bird and the Beat“ haben Modica und Konsorten ein Pop-Album vorgelegt, das ganz in der Tradition von „Munich Disco“ steht. Das Video, das mir vom aktuellen Album am besten gefällt, ist das zum Song „Rue de Rome“ – wegen seines Bonnie & Clyde-Plots (unbedingt bis zum Ende ansehen)!
Wer Lust bekommen hat, Munk live zu erleben, hier die nächsten Konzertdaten:
14 Okt NÜRNBERG.POP Festival … 15 Oct BERLIN Wilde Renate…. 20.Oct FIRENZE…21.Oct BOLOGNA… 29.Oct MARSEILLE PASSTEMPS…. 11.Nov HAMBURG….25.Nov PARIS Neavau Casino
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Wu Lyf: Dirt

Heute Abend wird es laut und heiß: Wu Lyf spielen in der Kranhalle in München. Aus aktuellem Anlass deshalb der Clip „Dirt“ aus dem Album „Go Tell Fire to the Mountain“, das im Juli dieses Jahres erschien. Die World Unite! Lucifer Youth Foundation – wie die vierköpfige Band aus Manchester mit vollem Namen heißt – gilt derzeit in England als der letzte heiße Shit: Gitarrenwände, unterstützt von kräftigem Orgeleinsatz, bereiten den Boden für expressiven Schreigesang und
hitzige Afro-Beats. Wer also in München wohnt und heute abend noch nichts vor hat, sollte sich die vier Krawallmacher unbedingt live anschauen!
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Metronomy: Everything Goes My Way

Metronomy – Everything Goes My Way  von metronomyUK
Mit ihrem Album „The English Riviera“ haben Metronomy einen richtig großen Wurf gelandet. Ihr Konzert im Münchner Atomic Café im Mai dieses Jahres war genial. Brillant ist auch Everything Goes My Way, die vierte Single, die die Briten aus dem Longplayer ausgekoppelt haben. In dem Lied singt auch Roxanne Clifford von der Band Veronica Falls mit. Bezaubernde Stimme! Schöner Song! Gefällt mir!
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FM Belfast : American

Gute Laune, Alter! Diese Isländer (ja, sie stammen wirklich aus Reykjavík, nicht aus Belfast, wie der Name vermuten lässt) nehmen sich selber nicht so Ernst und verwandeln jedes ihrer Konzerte in Mega-Partys! Dieses Jahr haben sie auch auf dem Melt Festival gespielt – und kamen super an. „American“ ist der zweite Clip ihres neuen Albums „Don’t Want To Sleep“.
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I Heart Sharks: Neuzeit

I Heart Sharks – Neuzeit from I Heart Sharks on Vimeo.

Neues aus der Hauptstadt: Das Berliner Indie-Trio I Heart Sharks veröffentlicht am 28. Oktober 2011 ihr erstes Album mit dem Namen „Summer“. Vorab gibt es den Clip mit der akuellen Single „Neuzeit“ – eingängiger Elektropop mit Ohrwurm-Potential. Einzig Irritierendes ist der starke Akzent – sowohl bei den englischen Lyrics, als auch bei den deutschen Textzeilen. Ist das Absicht?
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Leslie Feist: How Come You Never Go There

How Come You Never Go There by Feist
Brandneu ist das Album „Metals“ von Leslie Feist. Am 4.10.2011 wurde es veröffentlicht und schon im Vorfeld von den Kritikern in den Himmel gelobt. Damit ihr euch einen Eindruck davon machen könnt, hier die erste Single „How Come You Never Go There“. Geschmacksache, finde ich. Kann man gut nebenher hören, als Soundtrack zum Joggen taugt das neue Album wohl wieder mal nicht. Aber muss ja auch nicht.
Ach ja: Bleibt für Feist zu hoffen, dass sie mit dem neuen Album endlich von dem Apple-Image loskommt. Ihr Song „1234“ war der Werbejingle für den iPod Nano, was der Kanadierin ein etwas zweischneidiges Image einbrachte.
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Sondre Lerche: Go Right Ahead

Heute geht’s ins regnerische Bergen. Der Norweger Sondre Lerche ist erst 29, aber in seiner Heimat schon lange kein Unbekannter mehr. Im Gegenteil: Dort wird der Singer-/Songwriter mit Preisen überhäuft und von Kritikern und Publikum bejubelt. Hierzulande kennt man ihn leider noch nicht. Dabei macht er so schöne melancholische Songs – kein Wunder, bei dem norwegischen Sauwetter.
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The Tea Party: Temptation

The Tea Party sind gerade wieder häufig in den Medien. Allerdings nicht wegen ihrer Musik, sondern wegen ihrer Webseite. Seit 1993 sind die kanadischen Rocker in Besitz der Webdomain www.theteaparty.com. Mit dem Aufkommen der politischen Bewegung aus den USA ist ihre Website plötzlich viel Wert geworden. Angeblich soll der Preis dieser Domain bei einer Million Dollar liegen. Und da The Tea Party mit ihrer Musik nicht so viel Geld verdienen können, wollen sie nur ihre Webseite verkaufen – vermutlich an die verhasste Bewegung selbst. Man darf gespannt sein, wie die Posse ausgeht. Hier exemplarisch einer ihrer größten Hits aus den Neunzigern.