Epidemic: One Life

Hex One und Tek-nition heißen die beiden MCs, die hinter Epidemic stecken. In New York groß geworden, sich quasi gefunden und dann entspannten, teils abstrakten Hip Hop jenseits der Wortklischees gemacht. Komplexe Musik kann manchmal so einfach sein.

The Red Paintings: Wasps

Eine der besseren Songs der letzten Zeit aus dem elektronisch-angehauchten Gitarren-Hardrock. Australier, die jetzt in LA wohnen. Wahrscheinlich ist das Genre trotzdem tot, zumindest für mich. Am 1. Oktober erscheint The Revolution Is Never Coming. Was würde Robert Rauschenberg sagen?

Drenge: Backwaters

Drenge – Backwaters from Soup Factory on Vimeo.

Drenge kommen aus England und brauchen nicht mehr als Gitarre und Schlagzeug, um die optimale Power für ihren etwas oldschooligen Garagerock herauszuholen. Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum zeigen die beiden Brüder Eoin und Rory Loveless, wie sie die Wut in ihrem Bauch in hörbaren Rock verwandeln. Sollte man besser laut hören.

Birdy: Wings

Birdy – Wings (Official Video) from Atlantic Records UK on Vimeo.

Die junge Britin haben wir schon vor über einem Jahr vorgestellt, als sie damals mit gerade mal 15 Jahren ihr erstes Album herausbrachte. Damals coverte sie noch Songs von Bon Iver, Phoenix oder The xx. Nun bringt Birdy, wie sich Jasmine van de Bogaerde kurzerhand nennt, bereits mir ihrem zweiten Werk „People Help The People“ in die Läden, auf dem nun alle elf Songs selbst geschrieben sind. „Wings“ ist ein erster Vorgeschmack.

The Drowning Men: A Fool's Campaign

Unglaublich sympathische Jungs: Gestern Abend haben The Drowning Man im Garten der Rubybar in München gespielt – und mich richtig begeistert! Die Fünf stammen aus Oceanside, Kalifornien, und haben gerade ihr zweites Album „All of the unknown“ herausgebracht. Manchen werfen der Band vor, einfach nur frech die Indie-Helden von Arcade Fire zu kopieren. Aber vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ihr Frontmann, Songschreiber, Gitarrist und Sänger Nato Bardeen eine Stimme besitzt, die der eines gewissen Win Butler nicht nur ein wenig ähnelt. Und möglicherweise trägt auch der Mandolinen-Sound dazu bei. Aber sagen wir es mal positiv: Wer Arcade Fire mag, könnte auch Gefallen an The Drowning Men finden. Außerdem höre ich da auch ein bisschen Mumford & Sons raus. Mir jedenfalls gefällt’s!

Aloa Input: prblms

prblms by Aloa Input
„New Weird Bavaria“ nennt diese Band ihren Musikstil – und das wirft natürlich Fragen auf und lässt Hoffnungen ins Kraut schießen: Wo liegt dieses neue seltsame Bavarien? Und hat sich dort noch mehr versteckt? Wie auch immer: Mich würde es wundern, wenn diese drei Menschen nicht bald eine musikalische Hausnummer sein würden.
Mehr: Facebook

Don Bikoff: Celestial Explosion

Don Bikoff hat nur ein einziges Album veröffentlicht, 1968 war das. Er muss damit damals im Greenwich Village für ziemlich großes Aufsehen gesorgt haben, denn das ging ja weit über das hinaus, was klassische Singer-Songwriter zu dieser Zeit mit ihren Gitarren so anstellten. Wer sich musikalisch einhören möchte: Celestal Explosion wurde gerade vom New Yorker Label Tompkins Square neu aufgelegt, hier gibt es einen weiteren Song.

The Julie Ruin: Oh Come On

Kathleen Hanna (Bikini Kill! Le Tigre!) ist zurück und auch auf dem Cover von Spin. Ein bisschen mehr Riot Grrl und Aggro-Feminismus würde ja dem gegenwärtigen musikalischen Melting Pot da draußen gut tun. Bonus-Info: Das letzte Mal, als KH unter diesem Bandnamen etwas anstellte, kam Le Tigre heraus.