Feeding People: Island Universe

Feeding People – Island Universe from Wilcox Sessions on Vimeo.

Eine eindringliche Stimme hat sie ja: Jessie Jones, die Frontfrau der „Feeding People“. Die teils dudeligen Gitarren, die dezenten Synthies, der schleppende Beat und die alles überwölbende Stimme der erst 20-jährigen Jones bilden zusammen Songs, die zwischen unschuldig-naivem Songwriting und düster-morbidem Hymnenpop oszillieren. „Island Universe“ ist in jedem Fall ein eindrucksvolles Debütalbum.

Senore Matze Rossi: Das ist für die Lieblingslieder

Ich sage und schreibe es hier viel zu selten, warum genau, weiß ich eigentlich gar nicht: Musik ist eine unvorstellbar wunderbare Sache, und Lieblingslieder bilden das vielleicht stärkste Band, das uns mit unser Erinnerung und dem, was wir tief dort drin sind, verknüpft.

Efterklang: The Ghost

Aus gegebenem Anlass: Heute startet Efterklang seine Tour durch deutsche Lande. Start ist in München im Feierwerk. Live sollen die drei sympathischen Dänen ganz wunderbar sein.
08.05.13 MÜNCHEN – Kranhalle/Feierwerk
11.05.13 DRESDEN – Reithalle
12.05.13 BERLIN – Postbahnhof
30.05.13 NÜRNBERG – Musiksaal
21.06.13 LEIPZIG – Geyserhaus

Junip: Line Of Fire

Standing on higher ground
when you hear the sounds
you realize it’s just the wind.
And you notice it matters
who and what you let under your skin.

Wahre Worte und unverkennbar gonzálezque Klänge, bei denen man sich beinahe ein bisschen den Herbst herbeiwünscht.

Janelle Monáe ft. Erykah Badu: Q.U.E.E.N.

Viel zu lange haben wir nichts mehr von Janelle Monáe gehört. Wir erinnern uns: Tightrope, dieser Song, der sich wie ein Knoten um Hirn und Beine schloss. Q.U.E.E.N. geht in eine etwas andere Richtung, tanzbar und auf jedem souligen Junggesellinnenabschied spielbar – und das ist jetzt mal gar nicht abwertend gemeint. The Electric Lady erscheint im Herbst.

Filter: We Hate It When You Get What You Want

Als ich 1999 das erste Mal das Album Title of Record hörte, war Filter für mich – und einige andere Menschen – für einige Zeit die beste Band der Welt. Ich erinnere mich an einen großartigen, musikalisch wütenden und menschlich sympathischen Auftritt in Stuttgart im Rahmen der zugehörigen Tour und den Kauf eines Bandshirts, das ich auch als kurzes Kleid hätte anziehen können.
Nun ist das schon 13 Jahre her und Filter (beziehungsweise Mastermind Richard Patrick) machen: Rock. Bei weitem nicht mehr auf dem Niveau wie damals, beinahe schmerzhaft konventionell. Und trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass Richard Patrick irgendwann noch einmal ausholt und ein großes Spätwerk erschafft. Ob es das anstehende The Sun Comes Out Tonight sein wird? Ich habe meine Zweifel. Aber wie auch immer: Filter steuerten den ersten Song zu diesem kleinen Blog bei. Vor 1095 Liedern war das.

Slayer: South of Heaven

Als Slayers Reign in Blood herauskam, war ich noch ein kleiner Steppke, der im Garten der Eltern Fußball spielte. Und doch verbinde ich mit der Band Kindheitserinnerungen, weil mein einige Jahre älterer Nachbar ein großer Metalfan war. Wenn er in seinem Zimmer Slayer, Kreator, Tankard oder Hairrock-Perlen wie Saxon auflegte, ließ mich das musikalisch ziemlich kalt, aber die Bandshirts und Poster fand ich unglaublich faszinierend.
An meiner relativen Gleichgültigkeit gegenüber den weniger artsy Formen des Metal hat sich wenig geändert, aber ich weiß das Fundament zu schätzen, das zu dieser Zeit errichtet wurde. Ich meine, hey: Sodom aus dem Pott waren damals irgendwie Weltstars. Und ich vergesse mal die ganze krude Symbolik und verneige mich mit diesem Song auf eine der wichtigsten Bands der späten Achtziger und dem nun verstorbenen Jeff Hanneman.

Daft Punk: Get Lucky

Daft Punk Feat Pharrell Williams & Nile Rodgers – Get Lucky (Official Reworked by Claudio Vizu) from Claudio Vizu on Vimeo.

Süchtig! Und zwar nach diesem neuen Song von Daft Punk. „Get Lucky“ ist die Euphoriebombe, von der man nicht mehr lassen kann. Ein Wahnsinns-Comeback des französischen Elektro-Duos, und dann auch noch gefeatured von Pharrell Williams und Nile Rodgers! „Random Access Memories“ heißt das neue Album, auf dem der Track erschienen ist. An der Produktion hat übrigens auch Giorgio Moroder mitgewirkt.
We’re up all night ’til the sun
We’re up all night to get some
We’re up all night for good fun
We’re up all night to get lucky

Joasihno: Oh Boy

Christoph Beck alias Joasihno hat ein neues Album mit dem Namen „A Lie“. Wunderbar verträumter Indiepop von einem wunderbar verträumten Jungen aus dem bayerischen Eichstätt. Dazu ein hypnotisches Video. Toll!