Yesterday Shop: Paris Syndrom

Eingängige Mischung aus Pop, Postrock und Electronica mit einem Quentchen Shoegaze, was die Berliner Band Yesterday Shop da macht. Mit dem Debütalbum „Yesterday Shop“ gehen sie nun auf Deutschland-Tour.
27.04.13: MÜNSTER / Hans Dampf Festival
02.05.13: BERLIN / About Blank (Trickser Labelabend)
11.05.13: HAMBURG / Ein Herz fürs Molotow Festival
25.05.13: FREYBURG / Dionysos Calling Festival
01.06.13: AUGSBURG / Modular Festival
02.06.13: MANNHEIM / Maifeld Derby Festival
04.06.13: MAINZ / SchonSchön
06.06.13: JENA / Café Wagner
07.06:13: REUTLINGEN / Franz K.
11.06.13: HANNOVER / Café Glocksee
22.06.13: KÖLN / Artheater (GetAddicted Party)
02.08.13: Burg Friedland / Jenseits von Millionen

Thos Henley: Keeper Of My Breath

Thos Henley wurde in einem kleinen Dorf in der Nähe von Southampton geboren. Vor vier Jahren verließ er seinen Heimatort und reist seitdem mit seiner Gitarre durch den Kontinent. Nun erschien die Debüt-CD „In Hearing Taste“ des 25-Jährigen – mit elf selbst komponierten Songs. Könnte der Geheimtipp des Jahres sein.

Baby Guru: For Naked Sun

Sie machen eine Mischung aus Hippie-Hymnen und Psychodelic-Pop und klingen ziemlich nach den Siebzigern: Baby Guru aus Griechenland. Der Sound der Krise? Zumindest doch recht außergewöhnlich. „Pieces“ ist das zweite Album des Trios.

Long Distance Calling: Nucelus

The Flood inside ist ein merkwürdiges, seltsames, höchst bemerkenswertes Post-Rock-Album der Kapelle mit dem lustigen Namen „Long Distance Calling“. Beim ersten Durchhören wenig beeindruckend oder einprägsam, wird es mit jedem Hören facettenreicher und seltsamer. Das geht schon beim erste Song „Nucelus“ los. Er beginnt mit scheinbar vertrautem Rockgeklimpere, höchstens ein paar Soundeffekte, die irgendwie an einen Djungel erinnern sollen, Vögel und Rauschen oder so, aber im Grunde die ganze erste Hälfte lang grundsolide zeitgenössische Guitarrenkost. Ab Minute 3 sogar mit ein herrlichen Schwere und Wucht. Dann, ganz plötzlich, ab Minute 4 setzt eine Guitarre ein, wie sie Mark Knopfler selbst nicht direstraitsesquer hätte spielen können … die Singende Guitarre, sie ist von den Toten auferstanden und – zu meinem eigenen Erschrecken – sie gefällt.

DJ Koze feat. Hildegard Knef: Ich schreib' Dir ein Buch 2013

Zwei Künstler, von denen man länger nichts mehr gehört hat. Bei Hildgard Knef ist das durchaus logisch, sie weilt seit 2002 nicht mehr unter den Lebenden. Bei Stefan Kozalla aka DJ Koze ist es etwas anderes – er hat sich für sein neues Album Amygdala vier Jahre Zeit gelassen. Neben der posthumen Knef unterstützen ihn dort unter anderem Caribou, Matthew Dear, Dirk von Lotzow und Apparat. Zeit, reinzuhören, hatte ich bislang aufgrund längerer Abwesenheit nicht – aber die Sommerabende für melancholische Ambient-Musik kommen ja noch.

Iron & Wine: Joy

Deep inside the heart of this crazy mess
I’m only calm when I get lost within your wilderness.

Gut, dass Sam Beam zurück ist (und offenbar für diesen Song Sufjan Stevens‘ Musik in sich aufgesogen hat). Das komplette neue Album Ghost on Ghost gibt es im Stream bei NPR.

Karo: Paper Planes

Die Würzburger Musikszene beherbergte ja schon immer recht unterschiedliche Musikstile. Karo kommt von dort, macht alleine mit ihrer Gitarre Musik und lässt sich nicht so ganz in die Schubladen stecken, die in manch anderen Szenen gerne auf- und zugemacht werden.

Laura Mvula: That's Alright

Werde ich alt oder werden die Musiker immer jünger? Wie dem auch sei, die 25-Jährige Laura Mvula aus Birmingham hat vor einigen Wochen ihr Debütalbum Sing To The Moon veröffentlicht. In den britischen Medien schon zum Jahreswechsel als neue Soulpop-Hoffnung gefeiert. Ich gebe zu, mit diesem Eintrag mache ich mich ein bisschen schuldig, den Hype mitzubefördern. Aber der Rhythmus des Songs treibt mich dazu, Lobeshymnen in die Tastatur zu hämmern…