Eels: New Alphabet

Seit zwei Wochen ist es endlich da, das neue, heiß ersehnte Album „Wonderful, Glorious“ von Eels aka Mark Oliver Everett. Und was soll man sagen, es ist gut wie immer geworden. Der Musiker aus Washington DC mischt sanften Indiepop mit viel Emotionen und seiner markanten Stimme. Außerdem zeigt das humorvolle Video, dass sich Everett selbst nicht allzu Ernst nimmt. Sympathisch!
Live ist der Gute mit seiner Band demnächst hier zu sehen:
7.4.13 Hamburg: Große Freiheit
8.4.13 Berlin: Tempodrom
22.4.13 München: Tonhalle

Leech: Turbolina

Leech sind ein Sextett aus der Schweiz, das ganz hörbaren Postrock macht und gerade ein neues Album mit dem Namen „If we get there one day, would you please open the gates?“ herausgebracht hat. Demnächst kann man die sechs Jungs auch live erleben, und zwar hier:
March 19 Magnet, Berlin – D
March 20 Knust, Hamburg – D
March 21 Beatpol, Dresden – D
March 23 The Atomic Café, München – D
March 24 Jubez, Karlsruhe – D
March 25 Hydrozagadka, Warszawa – Poland

My Bloody Valentine: Only Tomorrow

Ja, ja, wir wissen schon, Valentinstag war schon gestern. Aber mit dem kommerziellen Liebesfeiertag hat das hier auch gar nichts zu tun, sondern mit großartiger Musik. My Bloody Valentine sind nach 22 Jahren mit einem neuen Album zurück. Es heißt einfach nur „MBV“, also die Abkürzung des Bandnamens und ist das dritte Werk der Band aus Dublin. Es kam plötzlich und unerwartet, man hatte schon gar nicht mehr mit neuem Sound der Shoegaze-Helden gerechnet. „MBV“ kann man bislang nur auf der Website der Band herunterladen, es kostet 12,50 Euro und lohnt sich wirklich. Seit ich es vor einer Woche gekauft habe, läuft es bei mir rauf und runter. Ich bin gelinde gesagt begeistert!

The Thermals: Born To Kill

Nun gut, in die Experimental-Schiene werden die Thermals nicht mehr rutschen. Aber die Ramones mit Guided By Voices verheiratet zu haben dürfte genug Lebensleistung für die meisten Bands sein.

Nigh Beds: Even If We Try

Ich habe ja neulich schon einmal darüber geschrieben, dass Musikvideos Songs eine andere Ebene geben können. Nigh Beds (Winston Yellen) hat den Weg des Kontrastes gewählt.

The Postal Service: A Tattered Line of String

The Postal Service mit einem neuen Song? Nicht ganz, zum zehnjährigen Jubiläum von Give Up gibt es eine Wiederauflage mit zwei unveröffentichten Songs – einer davon ist A Tattered Line of String. Nun, man merkt, warum er unveröffentlicht war und natürlich brennt die Hoffnung in uns allen, dass es irgendwie, irgendwo, irgendwann einmal etwas Neues gibt. Und nicht nur Coachella-Reunions.

Grouper: Vital

Liz Harris und ihre kaum greifbaren, fast in der Luft der Dämmerung aufgelösten Songs. Würde ich im Schnee von Lappland ausgesetzt und dürfte nur ein einziges Album mitnehmen, es wäre vermutlich The Man Who Died In His Boat, das vergangene Woche erschienen ist.

The Knife: Full Of Fire

The Knife haben einen neuen Song, das Album Shaking The Habitual Song und eine Tour folgen. Habe ich natürlich alles nicht mitbekommen, weswegen das ausverkaufte Konzert im kleinen Bergdorf nun ohne mich stattfinden wird.

Rhye: The Fall

Musikvideos sind zwar inzwischen als Kunstform längst etabliert, aber eher im ästhetischen als im erzählerischen Bereich. The Fall zeigt, was alles möglich ist. Jeder Schnitt, jede Geste sitzt. Und am Ende bleibt dennoch etwas ungesagt. Zeitlos.