Eels: Peach Blossom

„Peach Blossom“ ist der erste Appetithappen für das neue Album von Eels alias Mark Oliver Everett, das erst am 1.2.2013 erscheint. Äußerst vielversprechend das.

Internet: Give It Time

Ich habe keine Ahnung, wie man seine Band Internet nennen kann – aber nun ist es also passiert. Bei Internet handelt es sich um zwei Mitglieder des Indie-HipHop-Kollektivs Odd Future, Syd tha Kid and Matt Martians. Musik für den Abend eines langen Tages, an dem es nichts zu tun gibt, außer zu atmen und Songs zu hören.

DAVV: Let us go wild

Da soll noch mal einer sagen, die Schweizer könnten nur Käse, Uhren und Schwarzgeldkonten! Die Band DAVV haut uns mit ihrem neuen Album „Atomic Action“ feinsten Shoegaze um die Ohren. Der Songtitel „Let us go wild“ wird hiermit zum Motto des Tages ausgerufen!
Hier gibt’s das Album zum Download: davv.bandcamp.com

The Rolling Stones: Doom And Gloom

Es ist eine Schande, dass auf diesem schönen Blog das neue Album der Stones noch gar keine Beachtung fand. Das wird hiermit nachgeholt. Der Song „Doom And Gloom“ hat das Zeug, an alte Zeiten anzuknüpfen. Die Rock-Opas sind schon seit 50 Jahren im Geschäft, doch sie können es locker noch mit den ganzen jungen Hipstern aufnehmen. Da braucht Mick nur mal anfangen zu tanzen. Und auch die ersten Textzeilen hier gehen runter wie Öl. Grrr!
I had a dream last night
I was piloting a plane
And all the passengers
Were drunk and insane

Mando Diao: Infruset

Mit ihrem neuen Album „Infruset“ werden Mando Diao wohl einige Fans verschrecken: Denn man findet keine tanzbaren Ohrwürmer vor, sondern die Vertonung von zehn Gedichten des Poeten Gustaf Fröding. Der Schwerpunkt liegt somit auf Schweden, Folk und Poesie. Und: Sie singen auf schwedisch! Mir gefällt es, wohltuend anders.

The Black Keys: Gold On The Ceiling

Als ich jüngst gelesen habe, dass am 4.12.2012 The Black Keys in der Münchner Olympiahalle spielen, war ich doch ziemlich überrascht: So bekannt, dass sie die riesige Olympiahalle füllt, erschien mir die us-amerikanische Zwei-Mann-Band, bestehend aus Gitarrist und Sänger Dan Auerbach und Drummer Patrick Carney, gar nicht. Naja, immerhin: 2010 hatten sie ihren Durchbruch, 2011 gewannen sie drei Grammys. Nun sind sie mit ihrem siebten Album „El Camino“ (zu deutsch: Der Weg) auf Tour. In Deutschland gibt es nur zwei Termine: den in München am 4.12. und einen in Düsseldorf, im Iss Dome, am 5.12. Der Sound erinnert mich im Übrigen stark an die White Stripes.

Haim: Don't Save Me

Retromania-Autor Simon Reynolds wird wahrscheinlich vor Wut vollmundig in einen Holzkeil beißen, wenn er diesen Song hört. Don’t save me klingt, als wären die Achtziger nie weggewesen. Irgendwie schüttelt’s mich. Und doch muss ich hinhören. Ein letztes Mal, bevor ich meine Festplatte von sämtlichen Retro-Songs reinige, um wieder einige Gigabyte mehr zur Verfügung zu haben.

Meme: Vocalise

Meme haben sich einen SEO-pessimierten Namen gegeben, dafür ist das Projekt ein Gesamtkunstwerk, bei dem sogar sämtliche Videos einen bestimmten Stil haben (mehr auf der schönen Band-Homepage, die ein Tumblr ist). Esoteric Electronica könnte man den Stil nennen, der nah am Kitsch liegt und niemandem weh tut. Was ja auch mal schön ist.