Lali Puna: Safe Tomorrow

Heute, Leute, gibt es mal wieder was ganz außergewöhnlich Exquisites auf die Ohren. Sich behäbig räkelnde Beats, sphärische Hintergrundgesänge und die betörende Stimme von Valerie Trebeljahr – das sind Lali Puna. Die in München lebenden Weilheimer Elektro-Bastler haben eine neue EP namens „Silver Light“ mit vier Tracks. Einer davon ist „Safe Tomoworrow“. Ein wahres Vergnügen! Am besten auf Dauer-Loop stellen.
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The Killers: Runaways

Nach vier langen Jahren Pause erscheint am 17. September das neue Album „Battle Born“ von The Killers. Die erste Single daraus ist „Runaways“ und ist wieder typischer Killers-Sound – also großartig. Außerdem großartig ist, dass die US-Boys beim diesjährigen Berlin Festival auftreten, das am 7./8.September am alten Flughafen Tempelhof stattfindet.
Wie der neue Song ankommt, verfolgt Frontmann Brandon Flowers derweil im Netz. In einem Interview sagte er: „I’m guilty of checking, seeing what the scoop is. I want people to like it, so I’m kind of curious as to what the reaction is.“
Unsere Reaktion kannst du schon mal haben, Brandon: Great stuff! We love it!

Children: No Future

Elektro-Popper aus Berlin: Children haben eine neue EP mit dem Titel „No Future“ am Start, die am 20. Juli erscheint. Die Release-Party ist – nicht ganz stilecht – morgen um 22 Uhr im White Trash in der Schönhauser Allee 6-7. Mir gefällt der abgefahrene Sound der Berliner jedenfalls ganz gut, auch wenn er beim ersten Hören etwas verstörend wirkt. Der Titel „No Future“ ist also durchaus futuristisch.
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The XX: Angels

Neues von unseren Lieblings-Musik-Minimalisten! The XX sind zurück mit dem ersten Track „Angels“ aus ihrem neuen Album „Coexist“. Ich sag mal: Nicht viel Neues, aber das ist auch gut so! Der neue Song klingt genauso melancholisch-schön wie schon das Album davor. Passt zu trauriger Stimmung und dem verregneten Sommer.

Aesop Rock: Zero Dark Thirty

Schon wieder eine wichtige Hiphop-Veröffentlichung, die mir gefallen dürfte: Aesop Rock ist nach fünfjähriger Pause zurück, sein Album heißt Skelethon und erscheint hierzulande am 27. Juli. 2012 wird für mich das Jahr des Hiphop. Wieder einmal.

Holograms: Monolith

Die Achtziger sind zurück. Schon wieder. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von diesen Schweden halten soll. Die kantigen Garagenrock-Elemente und die freieren Zwischenparts mag ich. Für alles andere muss ich wirklich in guter Retro-Laune sein.

The Rolling Stones: Out Of Time

Da ich am Donnerstag das 50. Jubiläum der Stones verpasst habe, sei das hier nachgereicht, quasi „out of time“. Ich mag ja die frühen Stones. So sehr, dass ich mir wünschte, Brian Jones hätte die Kraft gehabt, seine musikalischen Ideen einzubringen und die Band auf einen Pfand jenseits der Jagger/Richards-Kombination zu bringen, die sich meiner Meinung nach spätestens in den Siebzigern musikalisch erschöpft hatte.

Taken By Trees: Dreams

Taken By Trees leiden vermutlich darunter, dass ihr bekanntester Song eine Coverversion war und sie wahrscheinlich für den Rest ihres musikalischen Lebens als „die mit dem Guns ’n‘ Roses-Cover“ bekannt sein werden. Nun also ein neuer Versuch, dem Fluch des Axl zu entkommen. Gefällig? Stellenweise berührend? Ich bin mir noch nicht sicher.

Dinosaur Jr.: Watch the Corners

Bei Dinosaur Jr. freue ich mich einfach, dass sie immer noch (beziehungsweise wieder) da sind. Und mal ehrlich: Welche Indie-Bands schüttelt heute solche Melodien aus dem Ärmel, ohne in Gefälligkeit und Massenappeal zu versinken? Das neue Album heißt I bet on Sky.