Beach House: Myth

Beach House, die Herbstzeitlose unter all den melancholischen Duos da draußen, veröffentlichen in den kommenden Monaten ihr vielerwartetes Album Bloom, dessen erster Track hier zu hören ist. Ich bin ja eigentlich ein großer Fan musikalischer Evolution, aber in diesem Fall bin ich fast geneigt zu sagen: Nicht immer muss eine Band sich weiterentwickeln, manchmal genügt es, so zu bleiben, wie sie ist. Am 27. Mai spielen Beach House ihr vorerst einziges Deutschlandkonzert in der Berliner Volksbühne.

Adolar: Mitnehmerrippe

Auf Adolar bin ich zufällig beim Hören des kleinen feinen Internet-Radiosenders Howmuchrebellion (bei dem ich auch eine Sendung habe) gestoßen. Kannte ich nicht, mag ich jetzt. Zumindest diesen Song. Unprätentiöse Texte in Liebesliedern sind ja auch selten geworden. Für die Münchner: Am 28. April sind Adolar im Backstage zu Gast.

DZ Deathrays: No Sleep

Rauer Rock mit Selbstironie, so könnte man die Musik der DZ Deathrays beschreiben. Oder: Trash Pop aus Brisbane, Australien. Im Mai bringen Shane Parsons und Simon Ridley ihren ersten Longplayer heraus und sie kommen auf ihrer Tour auch nach Deutschland. Ein bisschen retro – vor allem das Video – aber hörenswert!
31.5. Münster: Gleis 22
01.6. Berlin: Comet
02.6. Hamburg: Molotow
04.6. München: Atomic Cafe
05.6. Köln: Sonic Ballroom
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Air Bag One: Whatever You Want

Drei singende Hipster aus Paris – so kann man das französische Trio Air Bag One am schnellsten beschreiben. Sie hören sich stark nach ihren Kollegen von Phoenix an, aber der Song geht sofort ins Ohr und auch das Video ist gut gemacht. Aktuell gibt es eine EP mit dem Namen „Summer Killed Us“ auf ihrer Webseite zu kaufen und streamen. Und ich habe so das Gefühl, dass man von den Jungs noch einiges hören wird.
Süß: Eines ihrer ersten Interviews haben die drei ganz stolz getwittert: http://wadmag.com/words/files/air-bag-one-ride-high/
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Straight From The Harp: GoGoGoGoGo

Cooler Elektro-Pop von zwei Dänen in Berlin: „GoGoGoGoGo“ ist die neue Single des dänischen Duos Straight From The Harp. Sie stammt aus ihrem zweiten Album „I’m On Fire Just For You“, das demnächst erscheinen soll. Witziger Sound auf jeden Fall. Und das Video wurde im Funkhaus Berlin mit einem iPhone gedreht. Go on!
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Devin: Masochist

Nach diesem Song musste ich googlen, was mit den Hives so los ist. Und siehe da, sie bringen am 1. Juli ein neues Album raus. Womöglich wurde aber bis dahin bereits Devin Therriault aus New York zu ihrem legitimen Erben gekürt. It’s the Rock’n Roll Evolution, stupid.

Quiet Company: You, Me & The Boatman

We Are All Where We Belong heißt das Album von Quiet Company. Das ist erstmal eine steile These und zeugt von einem gewissen Konservatismus. Ob ich mir deshalb so gut vorstellen kann, dass dieser Song sicherlich ein Studenten- und Indieparty-Hit ist?

Kadavar: Goddess of Daw

Nein, weder dieser Clip noch diese Band stammen aus den frühen Siebzigern. Kadavar sind eine Metal-Band aus unserer Hauptstadt und haben gerade ihr erstes Album „Kadavar“ herausgebracht. Sowohl beim Look (lange Haare, Rauschebärte, Retro-Klamotten) als auch beim Sound (breite Gitarrenriffs, infernalisches Geschrammel, benebelter Gröl-Gesang) pflegen die drei Berliner einen Old-School-Heavy-Metal a la Black Sabbath oder Led Zeppelin. Aber gar nicht mal so schlecht!

Jack White: Sixteen Saltines

Es scheint wohl, als wäre Jack White ein Workaholic. Nicht nur, dass er bei den leider aufgelösten „The White Stripes“, bei „The Raconteurs“ oder zuletzt bei „The Dead Weather“ spielte und zudem öfter als Produzent in Erscheinung tritt, jetzt kommt am 20. April auch noch sein Soloalbum „Blunderbuss“ in die Läden. „Sixteen Saltines“ ist ein erster Vorgeschmack. Und, ja, keine wirkliche Überraschung, würde ich sagen.