Lambchop: Gone Tomorrow

Obwohl das Jahr erst begonnen hat, sind die Veröffentlichungen dieser Tage voller Vergänglichkeit. Ich denke da an Leonard Cohens Going Home, das beim New Yorker zu hören ist, oder an Gone Tomorrow von Lambchop. Wobei sich der Song dann doch irgendwie nach Aufbruch anhört.

Citizens!: True Romance

Die jungen Londoner liefern mit „True Romance“ einen unbeschwerten Pop-Song ab und dazu ein gruseliges Video mit einer Glöckner -vom-Notre-Dame-Adaption. Witzigerweise nannten sich die Citizens! früher anders, und zwar The Official Secrets Act. Damals hatten sie keinen Erfolg. Dann holten sie sich Franz-Ferdinand-Sänger Alex Kapranos ins Boot und gaben sich einen neuen Namen. Und sieh mal an: Plötzlich gelten sie in Großbritannien als Geheimtipp. In den nächsten Monaten wird jedenfalls das erste Album der Band erwartet. Mit Alex Kapranos als Produzent geht da sicher nichts mehr schief.

Django Django: Default

Django-Woche bei Songdestages: Gestern Django 3000 aus Bajuwarien, heute Django Django aus London. Erinnert mich ein bisschen an die Beta Band nach dem Besuch eines Percussion-Workshops. Das Album erscheint am 30. Januar, mit größerem Aufsehen darf gerechnet werden.

Django 3000: Heidi

Die vier Jungs aus den Chiemgau sind DAS große neue Ding in Sachen moderner Volksmusik. Nach La Brass Banda legen Django 3000 sogar noch einen drauf und machen Gypsy Pop in bairischer Mundart. Schmissiger Rhythmus, flotter Sound, witziger Text (wenn man ihn denn verstehen kann, hehe). Aber auch wer die Lyrics nicht versteht, wird Freude an dem Stück haben – es animiert zum Tanzen und der Refrain ist denkbar einfach: „Häh Heidi“.
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Soap & Skin: Boat turns toward the port

Soap&Skin – Boat turns toward the port from Soap&Skin on Vimeo.

Großartige Musik aus Österreich: Hinter dem Künstler- und Projektnamen Soap & Skin verbirgt sich die erst 21-jährige Anja Plaschg. Nach ihrem Debütalbum „Lovetune for Vakuum“, das bei Fans und Kritikern sehr gut ankam, meldet sie sich mit dem Minialbum „Narrow“ zurück. Es enthält nur acht Titel und erscheint am 10. Februar 2012. Soap & Skin, das ist morbider Kammerpop mit jeder Menge romantischem Schwermut. So etwas kann ja eigentlich nur von einem/r Österreicher/in kommen. „Boat turns toward the port“ ist der düstere Vorgeschmack auf das neue Album. Ganz wunderbar.
Live ist Anja Plaschg hier zu sehen:
10.02.12 WIEN – ARENA
12.02.12 BERLIN – VOLKSBÜHNE
15.02.12 LINZ – POSTHOF
16.02.12 GRAZ – ORPEHUM
27.02.12 MÜNCHEN – FREIHEIZHALLE
21.04.12 HAMBURG – KAMPNAGEL
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The Shins: Simple Song

Fünf Jahre nach Wincing The Night Away sind die Shins zurück, ich kann eigentlich kaum glauben, dass James Mercer neben Broken Bells und Schauspielengagment überhaupt noch Zeit für seine Heimband hat. Simple Song gibt es offiziell als kostenlosen Download, wenn man das im März erscheinende Album Port of Morrow vorbestellt.

Urban Cone: Urban Photograph

Indie-Radiostationen spielen diesen Song schon rauf und runter – mit Recht, denn die fünf jungen Schweden haben Potential in 2012 noch richtig groß zu werden. Und das schaffen sie auch, wenn alle ihre Songs eine solche Hookline vorweisen können wie „Urban Photograph“. Ich jedenfalls warte schon gespannt auf das erste Album von Urban Cone.
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Nada Surf: Waiting for something

Tell It Like It Is – with Nada Surf from City Slang on Vimeo.

Kaum zu glauben, dass es die US-Alternativ-Rock-Band Nada Surf jetzt schon seit 20 Jahren gibt. Fans der Indie-Rocker dürfen sich auf das neue Album „The Stars are indifferent to Astronomy“, das am 20.1. erscheint, freuen. Hier gibt es ein kleines Appetithäppchen, in dem die Band nicht nur singt, sondern auch Lustiges über ihre deutschen Fans erzählt. Großartige Jungs, die Männer!
Und hier noch die Live-Version des großartigen Songs „Waiting for something“. Enjoy!

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