Biffy Clyro: Killing In The Name

Aus der einstigen Wut- und heutigen Rockdisko-Hymne von Rage Against The Machine einen Popsong machen? Biffy Clyro haben es versucht und eigentlich fast alles außer den Text weggeschliffen. Wobei selbst beim Text das böse F-Wort fehlt. (via Twitter)

The Black Belles: Lies

Yeah, vier geheimnisvolle Ladies aus Nashville! Keine Angst, kein Country, sondern dirty Garage-Rock. Kein Wunder, dass sie ausgerechnet von Jack White entdeckt wurden. Diese Woche kommt das Debütalbum der Grazien in die Läden. Ich kann es kaum erwarten!
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La Vela Puerca: Va a Escampar

„Va a Escampar“ – „Es wird aufhören zu regnen“: Ein ganz wunderbarer Song der Uruguayischen Band La Vela Puerca. Alleine wenn ich den typischen südamerikanischen Akzent höre, den so nur die Argentinier und Uruguyos haben, werde ich total sehnsüchtig und denke zurück an die schöne Zeit, die ich dort verbracht habe. Montevideo, woher die Musiker stammen, ist in jedem Fall eine Reise wert.
In Südamerika hat die achtköpfige Band längst Superstar-Status erlangt, spielt in Fußballstadien und kassiert jede Menge Preise. Hierzulande kennt man die Latinos in anderem Zusammenhang: La Vela Puerca begleiteten 2004 die Ärzte auf deren Unrockstar-Tour als Support. Umgekehrt verhält es sich genauso: Die Ärzte haben in Lateinamerika schon als Support von La Vela Puerca gespielt.

We Were Promised Jetpacks: Human Error

Indie-Rock aus Glasgow: We Were Promised Jetpacks nennen sich die vier Schotten. „Human Error“ ist die zweite Single ihres zweiten Albums „In The Pit Of The Stomach“. Netter Song. Und das Video? Eine einzige Riesen-Knutscherei.
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William Shatner: Bohemian Rhapsody

Nachdem ich mit der Kollaboration von Lou Reed und Metallica dem ersten Eindruck nach nichts anfangen kann (bin ich zu jung? zu alt?), hier ein Kollaborateur, der weniger artsy als Mr. Reed ist, ja eigentlich gar kein Musiker – dafür mir aber immer Freude macht. Für Bohemian Rhypsody vom neuen Album Seeking Major Tom hat sich William Shatner mit John Wetton von King Crimson zusammengetan. Freddie Mercury würde es lieben, behaupte ich mal.

Jacaszek: Dare-gale

Michal Jacaszek kommt aus Gdansk, Polen, und macht wohl das, was man „zeitgenössische Klassik“ nennt. Das ist zumindest das Label, unter dem das C3-Festival steht, das im November in Berlin, Essen und eben Danzig stattfindet. Man muss sich Jacaszek aussetzen, sich mit ihm einsperren, um die Musik wirken zu lassen. Die Erfahrung lohnt sich.