Edie Sedgwick: Silver Bullets

Vor seinem Leben als Reinkarnation der berühmten Warhol-Muse war Edie Sedgwick auch unter dem Namen Justin Moyer bekannt und spielte bei Bands wie El Guapo oder Antelope (die ich übrigens beide nur empfehlen kann!). Nachdem Edie Sedgwick eine ganze Zeit nur Songs veröffentlichten, die nach Schauspielern benannt waren (Natalie Portman, Martin Sheen, etc.), ist Silver Bullets fast … Pop. Und damit doch wieder warhol’esque. Auf Deutschlandtour und heute Abend im Kafe Kult.

Metronomy: Everything Goes My Way

Metronomy – Everything Goes My Way  von metronomyUK
Mit ihrem Album „The English Riviera“ haben Metronomy einen richtig großen Wurf gelandet. Ihr Konzert im Münchner Atomic Café im Mai dieses Jahres war genial. Brillant ist auch Everything Goes My Way, die vierte Single, die die Briten aus dem Longplayer ausgekoppelt haben. In dem Lied singt auch Roxanne Clifford von der Band Veronica Falls mit. Bezaubernde Stimme! Schöner Song! Gefällt mir!
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FM Belfast : American

Gute Laune, Alter! Diese Isländer (ja, sie stammen wirklich aus Reykjavík, nicht aus Belfast, wie der Name vermuten lässt) nehmen sich selber nicht so Ernst und verwandeln jedes ihrer Konzerte in Mega-Partys! Dieses Jahr haben sie auch auf dem Melt Festival gespielt – und kamen super an. „American“ ist der zweite Clip ihres neuen Albums „Don’t Want To Sleep“.
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I Heart Sharks: Neuzeit

I Heart Sharks – Neuzeit from I Heart Sharks on Vimeo.

Neues aus der Hauptstadt: Das Berliner Indie-Trio I Heart Sharks veröffentlicht am 28. Oktober 2011 ihr erstes Album mit dem Namen „Summer“. Vorab gibt es den Clip mit der akuellen Single „Neuzeit“ – eingängiger Elektropop mit Ohrwurm-Potential. Einzig Irritierendes ist der starke Akzent – sowohl bei den englischen Lyrics, als auch bei den deutschen Textzeilen. Ist das Absicht?
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Zola Jesus: Vessel

Ich mag es, wenn Songs richtig knacken und klicken wie bei diesem Song von Nika Roza Danilova a.k.a Zola Jesus. 22 Jahre jung ist die gelernte Opernsängerin erst, doch die Stimme, die hört sich nach einer sehr viel längeren Reise an.

Leslie Feist: How Come You Never Go There

How Come You Never Go There by Feist
Brandneu ist das Album „Metals“ von Leslie Feist. Am 4.10.2011 wurde es veröffentlicht und schon im Vorfeld von den Kritikern in den Himmel gelobt. Damit ihr euch einen Eindruck davon machen könnt, hier die erste Single „How Come You Never Go There“. Geschmacksache, finde ich. Kann man gut nebenher hören, als Soundtrack zum Joggen taugt das neue Album wohl wieder mal nicht. Aber muss ja auch nicht.
Ach ja: Bleibt für Feist zu hoffen, dass sie mit dem neuen Album endlich von dem Apple-Image loskommt. Ihr Song „1234“ war der Werbejingle für den iPod Nano, was der Kanadierin ein etwas zweischneidiges Image einbrachte.
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Sondre Lerche: Go Right Ahead

Heute geht’s ins regnerische Bergen. Der Norweger Sondre Lerche ist erst 29, aber in seiner Heimat schon lange kein Unbekannter mehr. Im Gegenteil: Dort wird der Singer-/Songwriter mit Preisen überhäuft und von Kritikern und Publikum bejubelt. Hierzulande kennt man ihn leider noch nicht. Dabei macht er so schöne melancholische Songs – kein Wunder, bei dem norwegischen Sauwetter.
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