Bloggertramp-Soundtrack: I Found A Reason

Cat Power ist großartig, inzwischen auch live. Und wenn ich auf meiner Reise vergeblich irgendwo in einer Kleinstadt im Nirgendwo nach einem Internetanschluss zum Bloggen suche und die Verzweiflung an mir nagt, dann setze ich mich einfach an den Straßenrand und mache dieses Lied an (das Original ist übrigens von The Velvet Underground).
Dieser Track ist Teil des Bloggertramp-Soundtracks, einer Auswahl der Songs, die ich auf meiner Reise durch Europa dabei habe.

Die Vision: After the Sunset


Die Vision – After the Sunset

Die Vision | MySpace Musikvideos
Ich geb’s zu, ich bin Ossi und die Jahre rund um ’89 waren eine völlig irrsinnige und irre Zeit. Meinen Soundtrack dazu spielten unter anderem Die Vision – für mich der am besten produzierte und performte Indiekram der sterbenden DDR. Drei Gitarren, ein Schlagzeug und das Englisch von Uwe Geyer, das er an der Humboldt-Uni gelernt hatte und ein wenig verknödelte, um cooler zu klingen. Ich fand’s cool. Das war Pogo, das war das Gefühl von Unabhängigkeit und der Wunsch, es besser zu machen als all die alten Lurche, die unsere Welt zugrunde gerichtet hatten: „singin‘ our loudest song for a better world“.

Wang Chung: Dance Hall Days

Achja, die New Wave Endzuckungen der Achtziger Jahre waren ja auch sehr schön. Wir hatten ja nichts damals! Nur einen Musiksender (»Musicbox«, mutierte später als MTV Deutschland erreichte zu Tele5) und das auch nur bei priviligierten Schulfreunden mit Kabelfernsehen. Singles haben wir uns damals noch gekauft. Die von Wang Chung habe ich allerdings von einem Schulfreund bekommen. Er hatte sich einen coolen Plattenspieler mit Tangentialtonarm gekauft und jener wollte eben diese Single partout nicht ordentlich abspielen. Ich glaube ich habe dagegen »Down On The Streets« von Shakatak getauscht. Wie gesagt, wir hatten ja nichts… 1984.

Bloggertramp-Soundtrack: Today

Lagwagon habe ich eigentlich immer noch an vielen Orten dabei. Beim Pendeln, beim Sport und auf Reisen. Auch jetzt natürlich. Nur das Skateboard habe ich vergessen, weil ich nicht mal den Olli richtig beherrsche. Verdammt.
Dieser Track ist Teil des Bloggertramp-Soundtracks, einer Auswahl der Songs, die ich auf meiner Reise durch Europa dabei habe.

Bloggertramp-Soundtrack: The Only Moment We Were Alone

Als ich mir überlegt habe, welche Songs auf meinen Bloggertramp-Soundtrack kommen, war sofort klar, dass Explosions in the Sky die erste Wahl sind. Wenn es in meinem Kopf eine Musik gibt, die das Gefühl von Bewegung und gleichzeitiger Harmonie perfekt beschreibt, dann ist es diese. Und dann passt auch noch das Video so schön zum Straßengefühl…
Dieser Track ist Teil des Bloggertramp-Soundtracks, einer Auswahl der Songs, die ich auf meiner Reise durch Europa dabei habe.

Bloggertramp-Soundtrack: Safe Travels

Wie sich bei einigen der regelmäßigen Leser vielleicht herumgesprochen hat, breche ich heute zu meiner kleinen Tramperreise durch Europa auf. Ich habe noch keine Ahnung, was mich erwartet, aber werde natürlich darüber ausführlichst bloggen. Was ich mir wünsche, sind Begegnungen aller Art, vor allem aber eine sichere Reise. In den nächsten Wochen werden hier weitere Songs erscheinen, die ich digital auf der Reise mit mir trage.

Forseti: Der graue König

Was für Regentage – auch im Sommer: Man kann darin die Ideale der Romantik wiederaufleben sehen. Oder es als verquaste heidnische Naturmystik betrachten. Und es gibt auch einige, für die Neofolk vor allem Ausdruck der Neuen Rechten ist. Ohne Politik im Hinterkopf sind es Harmonien aus akustischen Gitarren, Celli, Trommeln und lyrischen Texten.
Die Band dazu gibt es leider nicht mehr. Aber Fans.

Jeff Mills: The Bells

Als House- und Lounge-DJ habe ich nicht oft Gelegenheiten bekommen, eine meiner Lieblingsscheiben von Mr. Jeff Mills aufzulegen. Wenn ich es doch tat, war ich immer beeindruckt davon, welcher Unterschied im Hörerlebnis besteht, ob man eine Platte so nebenbei hört oder ob man die gleiche Platte auf einer richtigen Anlage mit ordentlicher Lautstärke abspielt. »The Bells« jedenfalls kegelt die Menge sofort aus der Disco, wenn man nur ein wenig zu viel Volume aufdreht. Die Leute stehen praktisch direkt im Unterhemd da, die Kleidung vom Bassdruck der Stärke 8 auf der nach offenen Skala weggerissen. Eben wie bei Hotze. Leg ich die Platte bei mir zu Hause auf, dann dreht der Sound sich mehr um sich selbst, als das Druck entsteht. Und als Youtube-Video ja sowieso. Schade. Aber vielleicht kann man es sich vorstellen?

Erik Truffaz: Friendly Fire

Erik Truffaz ist Franzose, macht Jazz und hasst nach eigenen Angaben Dancefloor. Dämlicherweise hat er 1999 mit »Bending New Corners« auf Blue Note (wo soonst?) bei dem gelungenen Versuch Reggae mit Jazz zu vermengen, eines der besten Dancefloorjazz-Alben der Neunziger Jahre abgeliefert. So ist das Erik Truffaz Quartett fortan ein Aushängeschild für die Vermischung moderner Tanzmusik und Jazz. Nicht auszudenken, wie es gelaufen wäre, wenn Erik ein Freund des Dancefloors gewesen wäre.