Joanna Newsome – Sawdust and Diamonds

„Dass solche Musik überhaupt nocht gemacht wird.“ hatte mein Mentor and der Uni mir gesagt, als er mir diese CD empfohlen hatte. Uns verband nicht nur die Freude an der Texttechnologie, sondern auch ein ziemlich ähnlicher Musikgeschmack. Und er sollte Recht behalten. Dass ein Song wie Sawdust and Diamonds überhaupt existiert, geschweige denn auf CDs gepresst und weltweit distrubiert wird, ist praktisch nicht plausibel erklärbar. Nicht mit sowas wie dem freien Willen, nicht mit pluralistischen Gesellschaftsmodellen, nicht mit sowas wie Kulturevolution, nicht mit Musen und Ausnahmetalenten, nicht mit Esoterik und nichteinmal mit göttlicher Intervention. Dieses Lied ist der Beweise dafür, dass die Einrichtung der Welt nicht schlüssig ist. Wir leben in einem schiefzusammengezimmerten Universum. In der Gedankenwelt eine Irren. Das einzige, was mich an dieser Vorstellung nicht beunruhigt, ist die Tatsache, dass es hier so unglaublich schöne Dinge gibt, wie dieses Lied.

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