The Mighty Stef: Downtown

Irlands Popmusikgeschichte löst zwiespältige Gefühle in mir aus. Da wären U2, die mal wie die alternativste Mainstream-Rockband der Welt klingen, mal wie die peinlichen Arty-Farty-Streber vom Gymnasium. Dann gibts noch die Cranberries, die immerhin in meiner Teenagerzeit als sicheres Warnsignal fungiert haben: Mochte eine neue Bekanntschaft die Cranberries, sah ich mich verpflichtet, sofort eine Nebelkerze zu zünden, ins nächste Taxi zu steigen und bis ans Ende der Welt zu fahren. Leider komme ich vom Land und Taxis waren rar.
Mighty Stef mag ich einen gewissen Too-Pop-to-be-interesting-Faktor nicht absprechen, doch weil das Ganze in Downtown mit einer Menge Pogues (Zitat des Sängers Stefan Murphy: „Der Alkohol hat mir mehr gegeben als ich ihm„) und einem kleinen Schuss Ramones gemischt wird, kann ich mich mit dem Song sehr gut anfreunden. Und hey, „Nine to five has eaten us alive. We are not kings, we are foot soldiers, we’re walking the road to nowhere“ ist einfach der perfekte Beginn für eine Rezessionshymne.
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