The Dresden Dolls: The Kill

Ich lege mich einfach mal fest: Man sollte niemanden heiraten, der nicht mindestens einen Song der fabulösen Dresden Dolls auf seinem MP3-Player hat. Kleine Einschränkungen: Man sollte niemanden heiraten, der Klischee-(Fan?)videos zu Songs der Dresden Dolls dreht.

Tool: Sober

Es gibt Zeiten, da muss man sich daran erinnern, wer man einmal war. Oder zumindest daran, was man früher mal gehört. Ich hab noch das T-Shirt vom Tool-Konzert in der Großen Freiheit, ’97.

Circa Survive: Get Out

Wenn man sich erst daran gewöhnt hat, dass da ein Kerl sind und keine Frau – wie ich bei den ersten zweil Mal Hören des Albums gedacht habe – dann ist das ziemlich feister Post Rock. Das aktuelle Album gibt es bei Amazon mit zwei Akustik-Stücken, Video und digitalem Booklet für gut 9 Euro. Ein weiterer Beweis für meine These, dass Amazon das bessere Itunes ist. (Muss auch mal ein bisken Propaganda machen hier.)
Mehr: Homepage

Russian Circels: Fathom

Post Rock – das ist ein Genre, das gab’s noch gar nicht, als ich jung war, zumindest nicht in unseren Köpfen. Aber in dem, was heute viele Post Rock Bands machen erkenne ich die Weiterentwicklung dessen wieder, was ich schon damals kuhl fand. Russian Circles z.B. klingen in vielerlei Hinsicht wie Tool. Das treibende Schlagzeuge, die schweren Gitarren, die quietschenden … ja was ist das eigentlich … man weiß es nicht … das Quietschen eben.
Ich freu mich sehr, dass sich Musik weiterentwickelt, und dass ich immer noch neue Bands finde, die neuen Kram machen, den ich mag. Ausgesprochen beruhigend das.
Dank für den Tip geht an den Piscator!
Mehr: Tumblr (Wo bleibt eigentlich der große Tumblr-Hype?), Homepage, Myspace

65daysofstatic: Tigergirl

65daysofstatic hab ich beim Treibenlassen auf last.fm gefunden und mich auf der Stelle begeistert. Irgendwann in den späten 90er hatte ich mal die Idee, Breakbeat, Drum’n’Bass und Rock zu verschmelzen. 65dos machen genau das und noch viel mehr. So haben sie mit Abstand den skurilsten Newsletter den ich je abonniert habe. Verrückter Kram.
Das aktuelle Album „We were exploding anyway“ ist seit ein paar Tagen draußen und deutlich elektronischer, als die vorherigen Alben. 65daysofstatic kann man nicht immer hören. Aber wenn … dann gibt es kaum etwas, das den Jungs das Wasser reichen kann.
Nachtrag: Ich dachte, es sei netter das Flash-Dings der Band einzubinden. Leider muss man da den richtigen Song noch auswählen. Also einfach unten auf Tigergirl klicken und dann auf den Play Button. Dafür gibt’s aber auch noch Songs der Band und ein paar Live-Schnipsel im Player. Alles lohnenswert!