Pond: Frond

Okay, das ist arty. Vielleicht auch ein bisschen überkandidelt. Aber da Tame Imapala inzwischen Indie-Mainstream sind, finden vielleicht auch die Nebenprojekte aus dem Umfeld größere Aufmerksamkeit.

Atoms For Peace: Default

Der Slogan „Atoms for Peace“ ist fast 60 Jahre nach der Eisenhower-Rede und anderthalb Jahre nach Fukushima ein etwas gewagter Slogan. Als Bandname dient er der nächsten „Supergroup“, die aus Thom Yorke, Flea, Nigel Godrich (langjähriger Radiohead-Produzent) Joey Waronker (Beck), and Mauro Refosco (bekannter Percussionist, u.a. für die Red Hot Chili Peppers) besteht. Der Radiohead-Einfluss ist natürlich deutlich zu hören, was aber auch an der Yorke-Stimme und der relativ ruhigen Stimmung liegt.

Dirty Three: Furnace Skies

Musik für die Sonnenuntergänge, die wir niemals hatten. Für die Lagerfeuer, die niemals brannten. Für die sternklaren Sommernächte, die in uns wohnen.

Adolar: Mitnehmerrippe

Auf Adolar bin ich zufällig beim Hören des kleinen feinen Internet-Radiosenders Howmuchrebellion (bei dem ich auch eine Sendung habe) gestoßen. Kannte ich nicht, mag ich jetzt. Zumindest diesen Song. Unprätentiöse Texte in Liebesliedern sind ja auch selten geworden. Für die Münchner: Am 28. April sind Adolar im Backstage zu Gast.

DZ Deathrays: No Sleep

Rauer Rock mit Selbstironie, so könnte man die Musik der DZ Deathrays beschreiben. Oder: Trash Pop aus Brisbane, Australien. Im Mai bringen Shane Parsons und Simon Ridley ihren ersten Longplayer heraus und sie kommen auf ihrer Tour auch nach Deutschland. Ein bisschen retro – vor allem das Video – aber hörenswert!
31.5. Münster: Gleis 22
01.6. Berlin: Comet
02.6. Hamburg: Molotow
04.6. München: Atomic Cafe
05.6. Köln: Sonic Ballroom
Mehr: Tumblr, Website

The Megaphonic Thrift: Talks like a Weed King

Indierock aus Norwegen: Mit ihrem düster-melancholischen Oldschool-Sound erinnern Megaphonic Thrift an die legendären Sonic Youth. Gerade sind sie mit ihrem zweiten Album auf Tour, das eine perfekte Gratwanderung zwischen Post-Wave, Psychedelic / Krautrock und Shoegaze ist. Wirklich hörenswert!
Heute ab 20 Uhr spielen die Norweger im Münchner Atomic Cafe, Neuturmstr. 5.
Die restlichen Gigs sind:
26.03.2012 – Beatpol (Dresden)
27.03.2012 – Privatclub (Berlin)
28.03.2012 – Molotow (Hamburg)
Mehr: MySpace

The Rapture: It Takes Time To Be A Man

Schlechtes Timing? The Rapture veröffentlichen ein Sommeralbum, das ich erst im Herbst entdecke. Obwohl – eigentlich genau das Richtige für den Londoner Nebel, in dem sich Deutschland dieser Tage versteckt.