Shearwater: Fucked Up Life

Folk-Pop vom Feinsten: Jonathan Meiburg und seine Band Shearwater aus Austin, Texas, sind seit 2001 auf der Bühnen. Mit „Fellow Travelers“ bringen sie nun ein Album mit Coverversionen von Bands, mit sie schon mal gespielt haben, heraus. Und das Ergebnis kann sich hören lassen! Der Song „Fucked Up Life“ ist im Original von The Baptist Generals.

Cloud Control: Promises

Unnützes Musikwissen: Cloud Control haben die Gesangsparts für ihr neues Album Dream Cave nach eigenen Angaben in einer Höhle aufgenommen.

Forgotten Birds: Fools Rush In

Der Hamburger Singer-/Songwriter Jan Gazarra und seine Kollegin Judy Willms nennen sich zusammen Forgotten Birds und machen träumerischen Country-Folk. Ihr Album trägt den schönen Namen „Sahara“. Genau die richtige Musik für den nass-kalten Herbst.

Luke Sital-Singh: Nothing Stays The Same

Der jüngste Hype aus Großbritannien heißt Luke Sital-Singh, was damit zu tun hat, dass Luke Sital-Singh aus Großbritannien kommt und so etwas wie die Antwort der Insel auf Künstler wie Bon Iver ist. Jenseits des ganzen Brit-Patriotismus darf ich jedoch wirklich feststellen, dass zumindest dieser Song frischer wirkt als vieles, was in den letzten Monaten im Ex-Hype-Genre Neofolk erschienen ist. Und wie so oft bei britischen Künstlern ist der unbedingte Wille zum Radio-Airplay zu hören, was hier aber nicht weiter stören soll.

Willis Earl Beal w/ Cat Power: Coming Through

Ehemals Obdachlos in Albuquerque, Beinahe-Star bei X-Factor, Poet, Singer, Schauspieler. Eine ziemlich lange Liste an Eigenschaften, die Willis Earl Beal vorzuweisen hat. Musikalisch steht er allerdings fast noch am Anfang: Sein zweites Album Nobody Knows ist gerade erst erschienen.

Beth Orton: Call Me The Breeze

Der Herbst ist da, man merkt es am Morgennebel und den sich bunt färbenden Blättern. Deshalb gibt es heute – passend zur Stimmung – einen Song der wundervollen Beth Orton. Eine Live-Performance von „Call Me The Breeze“. Ist zwar nicht ganz neu, sondern aus dem Album „Sugaring Season“, das letztes Jahr erschienen ist. Aber toll anzuhören ist er immer noch.

Bill Callahan: Javelin Unlanding

Warum unterschätzt die Welt Bill Callahan und hört stattdessen so exzessivMumford & Sons? Der „Post“ ist eben die bessere Vorsilbe für Folk als „Neo“. Das neue Album heißt Dream River und ich freue mich sehr darauf, es in einer (derzeit raren) ruhigen Minute einmal zu hören, als Hintergrundmelodie den Herbststurm, der ans Fenster klopft.

King Krule: Easy Easy

Seine Stimme führt einen auf die falsche Fährte: Archy Marshall a.k.a. King Krule ist erst 19 Jahre jung. Er stammt aus London und hat mit 6 Feet Beneath the Moon gerade sein Debütalbum veröffentlicht. Auf der Langstrecke verliert das Ganze ein bisschen, aber Easy Easy ist der perfekte Song aus der Welt des Teenage-Angst-Boredom.