Tricky: Nothing Matters (feat. Nneka)

False Idols heißt Trickys neues Album, das vor wenigen Tagen erschienen ist. Die Songs darauf tragen Titel wie Nothing Matters oder Nothing’s changed, was einen gewissen Fatalismus nahelegt. Über das Genre Triphop ist ja inzwischen der Zeitgeist hinweg geprescht, was aber nichts daran ändert, dass False Idols dem ersten Eindruck nach einige sehr gute, sehr wenig triphoppige Tracks enthält. Das macht Hoffnung, denn ich mag den Typen einfach.

Where Did Nora Go: Please Pleaser

Eine kräftige Stimme, viel Cello und dramatische Sound-Arrangements – das ist Astrid Nora aka Where Did Nora Go. Die talentierte Dänin erinnert ein bisschen an Amanda Palmer, ein bisschen an Björk und ein bisschen an Kate Bush. Gute Mischung, finde ich.

Beach House: New Year

Mit einem hausgemachten Video mit Katzen begrüßen Beach House das neue Jahr – das wollen wir euch nicht vorenthalten. Lest selbst, was sie über den Clip schreiben:
„Here is a video we made using footage from our recording session at Sonic Ranch Studios, Tornillo, Texas. It’s more of a home video thing, not a music video…….we just thought these moments and the memories they involve fit this song. SUPER SPECIAL thanks to our wonderful assistant engineer for the session Manuel Calderon (the guy with the tequila), who filmed all the time lapses and a lot of the studio footage.“

James Blake: Unluck

Der junge Brite hat es in sich: Süß, lässig und macht dazu noch geniale Musik. Ich durfte ihn letztes Jahr im Münchner Atomic Café sehen. Für alle, die noch nicht das Vergnügen hatten, ein Konzert von ihm zu besuchen, verschenkt James Blake gerade sein Live-Album, und zwar hier. Zugreifen, Leute!
Mehr: MySpace; Live-Album zum kostenlosen Download

Son Lux: Rising

Son Lux – Rising by Son Lux
Das Internetz ist ja voll von Lobeshymnen für We Are Rising, das Album von Ryan Lott a.k.a Son Lux. Und nach einer Investition von 5,67 Euro in den Download muss ich sagen: We Are Rising ist wirklich anders, eine Mischung aus so vielen Elementen, dass Björk vielleicht die einzige, wenn auch inadäquate Referenz ist, die ich nennen kann. Anders, natürlich reifer und vor allem besser als der vielgehypte und überschätzte James Blake. Vielleicht nichts für Sonnentage, aber bestimmt ein toller Pendler-Soundtrack für den düsteren Herbstmorgen.

Amon Tobin: Journeyman

Als ich begann, mich mit etwas ungewöhnlicherer Musik zu beschäftigen, begegnete mir immer wieder ein Name: Ninja Tune. Das Londoner Label hat es irgendwie geschafft, über Jahre hinweg immer wieder innovative, herausfordernde Künstler zu entdecken und zu fördern. Amon Tobin aus Brasilien ist bereits seit Mitte der Neunziger dort unter Vertrag und hat im Mai endlich mit Isam ein neues Album veröffentlicht. Die dazugehörige Kunstinstallation von Tessa Farmer findet sich hier.
Mehr: Isam bei Soundcloud, Zündfunk, Munitionen, Numblog,

Deradoorian: Moon

Nicht nur die Musik von Angel Deradoorian (Dirty Projectors) wächst, je länger ein Song dauert; ich behaupte auch, dass ihre Anerkennung in den nächsten Monaten und Jahren rapide zunehmen wird. Ms. Deradoorian ist übrigens auch auf dem Mixtape von Animal Collective zu All Tomorrows Parties zu hören, dessen Download ich nur empfehlen kann.