Long Distance Calling: Nucelus

The Flood inside ist ein merkwürdiges, seltsames, höchst bemerkenswertes Post-Rock-Album der Kapelle mit dem lustigen Namen „Long Distance Calling“. Beim ersten Durchhören wenig beeindruckend oder einprägsam, wird es mit jedem Hören facettenreicher und seltsamer. Das geht schon beim erste Song „Nucelus“ los. Er beginnt mit scheinbar vertrautem Rockgeklimpere, höchstens ein paar Soundeffekte, die irgendwie an einen Djungel erinnern sollen, Vögel und Rauschen oder so, aber im Grunde die ganze erste Hälfte lang grundsolide zeitgenössische Guitarrenkost. Ab Minute 3 sogar mit ein herrlichen Schwere und Wucht. Dann, ganz plötzlich, ab Minute 4 setzt eine Guitarre ein, wie sie Mark Knopfler selbst nicht direstraitsesquer hätte spielen können … die Singende Guitarre, sie ist von den Toten auferstanden und – zu meinem eigenen Erschrecken – sie gefällt.

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