Mock & Toof: My Head

Lasst uns einfach so tun, als wäre es immer noch der letzte Sonntagnachmittag des Sommers. Passend dazu heißt das Album Temporary Happiness.

Kid Kopphausen: Das Leichteste der Welt

Da Ben hier nicht mehr so oft schreibt, darf ich es übernehmen, das Kollaborationsprojekt von Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen vorzustellen. Guter Song, großer Text. Musik für die Whiskytrinker unter den melancholischen Denkern.

Animal Collective: Today's Supernatural

Eigentlich ein Frevel, einen einzigen Song aus dem neuen AC-Album Centipede Hz herauszugreifen. Eine Art Radiosender soll das neue Werk sein, irgendwie hat es auch was von einer schrillen, wilden Musiker-Party. Ganz anders als die Zurückgenommenheit der vergangenen Alben. Und dann doch eben wieder typisch. Nur für Hartgesottene als Soundtrack zu einem Acid-Trip empfohlen.
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Archive: Violently

Es gibt ein neues Album von Archive. Es heißt „With us until you’re dead“ und wahrscheinlich ist der Titel durchaus programmatisch zu verstehen. Der Clip zu „Violently“ ist psychedelisch, düster und etwas unheimlich. Der Track hat aber geniale Stellen, einen treibenden Rhythmus und man findet ihn mit jedem Hören besser. Alles nur kein Mainstream.

Beth Orton: Magpie

Ist das wirklich schon so lange her? Die großartige Beth Orton ist nach sechsjähriger Pause zurück, im Oktober erscheint ihr neues Album Sugaring Season. Ob sie es wieder schafft, mir das Gefühl zu geben, sie würde ihre Songs nur für mich singen?

Of Monsters and Men: Little Talks

Unglaublich angesagt ist gerade diese äußerst sympathische Band aus Reykjavík: Of Monsters and Men haben den Ruf, die neuen Arcade Fire zu sein – wegen ihrer originellen Art und Weise, Musik zu machen. Ich finde: Richtig genial, die Truppe. Der Song „Little Talks“ ist zudem ein echter Ohrwurm. Die Isländer spielen übrigens am Freitag (7.9.) auch auf dem Berlin Festival. Hingehen!
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J.D. McPherson: North Side Gal

„Crazy about the north side girls“. Hey, hey, mit diesem Rockabilly-Sound steigt die Laune gleich schlagartig – und das an einem Montagmorgen. Hierzu muss man einfach mit den Beinen wippen und mit dem Kopf wackeln. Mit seinem Debut-Album „Signs and Signifiers“ hat J.D. McPherson einen großen Wurf gemacht. Ich zumindest stehe total auf diesen Buddy-Holly-Retro-Sound. Come on! Let’s swing!
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Die Heiterkeit: Alles ist so neu und aufregend

Alleine der Bandname zeigt schon, wo es lang geht: Die drei Hamburgerinnen nennen sich „Die Heiterkeit“. Genau wie die Band „Ja, Panik“ sind sie beim Label „Nein, Gelassenheit“ – was ja auch schon wieder Bände spricht. „Alles ist so neu und aufregend“ ist ihr neuester Coup – und auch hier ist der Titel Programm.
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Blur: Under The Westway

Under The Westway

Blur – Under The Westway (Live) from Manny on Vimeo.

Blur, die Britpop-Helden der Neunziger, sind zurück. Ihr Song „Under The Westway“ hat durchaus das Zeug, an ihre alten Zeiten anzuknüpfen. Es ist das erste neue Blur-Lied seit „Fool’s Day“ von 2010. Ob wir in nächster Zeit mehr von Blur hören, ist zu bezweifeln. Wie man hört, haben sie sich schon wieder zerstritten.