Metz: Wet Blanket

Endlich eine Gruppe, die sich mal wieder auf Spuren von Bands wie Big Black oder Jesus Lizard wagt. Aus Toronto, Kanada. Würde die Musikindustrie noch wirklich existieren und wäre ich als Talentscout beschäftigt, ich würde ja nur noch nach Kanada fahren. In dem Fall wäre ich allerdings zu spät – Metz haben bereits bei Sub Pop unterschrieben. (via)

Palma Violets: Best of Friends

Diese jungen Herren haben im Frühjahr schon für kleinere Aha-Effekte gesorgt, als sie in Großbritannien als Support für die Alabama Shakes auftraten. Jetzt entwickelt sich langsam ein kleiner Hype, an dem dieser Song nicht unschuldig ist.

Cody ChesnuTT: That's Still Mama

Nach Bobby Womacks grandiosem The Greatest Man In The Universe das nächste Soul-Comeback, wenn auch von einem weniger bekannten Künstler: Cody ChesnuTTs erstes und einziges Album The Headphone Masterpiece erschien 2002, zehn Jahre später soll am 2. Oktober mit Landing On A Hundred der zum Teil <a href="“ title=“Blog“ target=“_blank“>über Kickstarter finanzierte Nachfolger rauskommen. Gute Laune für dunkle Herbsttage – das gefällt mir natürlich sehr!

The Coup: Magic Clap

Ich habe ja hier bereits öfter erklärt, dass mich einige Indie-Hiphop-Künstler inzwischen mehr elektrisieren als das gesamte, ausgebrannte Rock-Genre. Das, was ich vom neuen Album von The Coup bislang gehört habe, bestätigt diesen Eindruck. Das ist Punk, politischer sogar. Sorry to bother you erscheint am 31. Oktober und könnte ein Kandidat für mein Album des Jahres sein.

Amanda Palmer & The Grand Theft Orchestra: Want It Back

Bekannt wurde die New Yorkerin Amanda Palmer als Mitglied der zweiköpfigen Band The Dresden Dolls. Seit 2008 ist die heute 36-Jährige solo unterwegs. Die Produktion ihres neuen Albums soll sie angeblich durch Crowdfunding finanziert haben, bei dem sage und schreibe 1,2 Millionen Dollar zusammengekommen sein sollen. Kommt einem unwirklich viel vor, da man es dem Album auch nicht unbedingt anhört. Zumindest kann man das neue Werk „Theatre is Evil“ nun kostenlos hier auf ihrer Webpage herunterladen.

Dark Dark Dark: How It Went Down

„How It Went Down“ ist ein Vorgeschmack auf das zweite Album „Who Needs Who“ von Dark Dark Dark, das Mitte Oktober veröffentlicht werden soll. Ruhig und sehr fokussiert kommt der neue Song der Band aus Minneapolis, Minnesota daher. Das Schönste aber ist die wundervolle Stimme von Nona Marie Invie.
Mehr: brightbrightbright.com

Bondage Fairies: 1-0

Man hört dem Sound von Bondage Fairies sofort an, dass sie beim Label Audiolith unter Vertrag sind – allerdings erst seit diesem Jahr. Man hört es, weil die Stilrichtung die gleiche ist wie bei den Münchner Neo-Ravern von Frittenbude: Elektropunk, allerdings gesungen in Englisch. Bondage Fairies kommen aus Stockholm und sie treten immer mit Masken auf. Ich zumindest bin schon süchtig nach ihrem Sound.
Wer die Krawallmacher live hören will, hat heute Abend im Münchner Atomic Café die Möglichkeit dazu.