Rocket Juice & The Moon: Poison

Bei dem ganzen Hype um das von ihm produzierte neue Album von Bobby Womack (das übrigens ganz großartig ist) fällt das Debütalbum eines weiteren Nebenprojekts des Ex-Blur-Sängers Damon Albarn fast unter den Tisch. Naja, zumindest unter meinen. Rocket Juice & The Moon ist eine Art Supergroup, mit Flea am Bass und dem bekannten nigerianischen Musiker Tony Allen an den Drums bzw. Percussion-Instrumenten. Ich würde das mal Weltfunkfusionsmusik nennen, was wiederum zum musikalischen Horizont der drei passt.

Senore Matze Rossi: Warum aus mir und meinen Freunden nichts mehr werden kann

Matze hat mir eigentlich von meiner Teenager-Zeit bis in die Gegenwart immer wieder aus der Seele gesprochen (oh Gott, sind wir alt…), erst mit Tagtraum und seit einiger Zeit als Solo-Künstler (hier mit einer kleinen Pixies-Hommage). Manchmal, bei dem ganzen Trubel, den ganzen Plänen, dem ganzen Immer-noch-ein-bisschen-Erwachsenwerden erinnert er mich daran, woher ich komme und wer ich eigentlich bin.

The Kinks: I'm Not Like Everybody Else

Dieses Blog hier ist ja nicht nur für neue Songs da, sondern auch Lieder, die einen Eindruck in unserem Leben hinterlassen haben. Bei I’m not like Everybody Else von den Kinks muss ich natürlich an das Ende einer Sopranos-Folge in der fünften Staffel denken (Video ohne jegliche Spoiler). Trotz Breaking Bad, The Wire oder Mad Men für mich die großartigste Serie aller Zeiten – und Vorreiter für so vieles, unter anderem die ausgezeichnete Musikauswahl, die auch das Markenzeichen von BB oder MM geworden ist.

Light Asylum: Shallow Tears

Sinistrer Synthie-Pop aus Brooklyn: Hinter Light Asylum verbirgt sich das Duo Shannon Funchess und Bruno Coviello. Und sie machen wunderbaren Achtziger-Sound, der von der tollen Stimme von Sängerin Shannon Funchess getragen wird. Gerade ist ihr neues Album „Shallow Tears“ erschienen. Am Samstag spielen sie ab 23 Uhr live im Atomic Cafe, Neuturmstr. 5, in München.
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Dntl: Jitters


Roderich Fabian vom Zündfunk drüben
sucht und findet im Albumtitel Aimlessness schon wieder die Metapher von der Ziellosigkeit der anspruchsvollen elektronischen Musik. ByteFM hingegen sieht es als „keine widersprüchliche Herausforderung, sondern eine würdigende Bereicherung“. Ich selbst habe mich noch nicht ganz entschieden. Ich gebe zu, ich habe mir mehr erwartet, auf der anderen Seite sollte mir mal jemand einen Künstler nennen, der solch konstant gute elektronische Musik macht.

Liars: No.1 Against The Rush

Die Liars schweben immer ein bisschen zwischen Punk, Wave und Experimental – vermutlich war es der Wave-Part, der mich immer ein bisschen abgeschreckt hat. Nun also auf der nächste Versuch, mich einzuhören. Okay, ich gebe zu, ich vermisse die Gitarren und die Wut in der Düsternis.

Death Grips: Get Got

Zur Hölle ja: Death Grips haben ein neues Album, schon seit Mitte April. Es ist bei Epic erschienen, was von beiden Seiten mutig ist. Money Store ist deshalb auch eine kleine Referenz an die Sellout-Vorwürfe, nehme ich mal an. Gefangene machen sie weiterhin nicht und vielleicht ist der eine Messerspitze kompromissbereitere Sound kein Major-Zugeständnis, sondern schlicht mein eigener Eindruck nach dem Kaputt-Sound des Vorgänger-Albums Exmilitary. Leichte Kost ist das objektiv gesehen immer noch nicht.

The Vaccines: No Hope

Erst im September präsentieren die Londoner Indie-Rocker ihr zweites Album „The Vaccines Come Of Age“, doch schon jetzt gibt es einen ersten Song im Stream: „No Hope“ . Nach dem anfänglichen Gitarrengeschrammel, wird es melodischer und hört sich ziemlich gut an.
Wer The Vaccines noch vor dem Album Release live sehen möchte, bekommt auf dem diesjährigen Hurricane- und Southside-Festival die Gelegenheit.
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El-P: Drones Over BKLYN

Wenn es darum geht, Genres aufzubrechen, ist derzeit mehr vom HipHop als von der Gitarrenmusik zu erwarten. El-P würde ich gerne mal gemeinsam mit Astronautalis sehen. Als Support von <a href="http://songdestages.de/2011/06/22/death-grips-spread-eagle-cross-the-block/" title="Death Grips“ target=“_blank“>Death Grips, zum Beispiel.