Exitmusic: Passage

Das feine Label Secretly Canadian hat nicht nur bekannte Acts wie Animal Collective, Yeasayer oder Damian Jurado unter Vertrag, sondern auch einige Geheimtipps – zum Beispiel Exitmusic, denen man überhaupt nicht anhört, dass sie nur zu zweit sind. Ich verzichte einfach mal darauf, Attribute für diese Form der Musik zu finden und merke nur an, dass Passage nach dem Revival der Seven-Nation-Army-Fangesänge für meine Ohren eine dankbare Abwechslung ist.
Mehr: Homepage, AufTouren, Mein Blog ist meine Burg, Beatblogger.de

Kishi Bashi: I Am The Antichrist To You

K Ishibashi ist nicht nur Teil der Tourband von Of Montreal und Regina Spektor, er hat auch eine große Beatles-und Progrock-Sammlung zuhause. Bin ich mir zumindest sicher, denn das bereits kräftig angehypte Album 151a und seine aktuelle EP Room For Dream sind voller Harmonie-Kaskaden, verminderter Septimakkorde und auf- und abhuhender Gesangslinien. Nicht nur etwas für Nostalgiker.

Dead Skeletons: Dead Is God

Diese Jungs sind wohl das Gruftigste was Island zu bieten hat. Mit ihrem sinistren Psycho-Pop haben die Dead Skeletons aber mittlerweile schon fast ganz Europa erobert. Ihr kennt sie noch nicht? Dann wird es jetzt aber höchste Zeit! Erst letztes Jahr kam ihr erstes Album in die Läden, im Herbst soll schon das zweite Werk folgen. Ein Appetizer ist der Song „Dead Is God“.
Ach ja, „dead“ kommt bei den Skeletons nicht nur im Namen, sondern auch in fast jedem Songtitel vor: zB Dead Magick, Dead Mantra… und ist angeblich der HIV-Erkrankung des 44-jährigen Bandgründers Jón Sæmundur Audarson geschuldet, der überhaupt nicht lebensmüde und recht ironisch das Trauma seiner Krankheit verarbeitet. In Reykjavík betreibt er auch einen Merchandise-Laden unter dem Namen: Dead.

Temper Trap: Trembling Hands

Die süßen Indie-Popper aus Melbourne haben vor kurzem ihr zweites Album “The Temper Trap” veröffentlicht. Der erste Song daraus ist “Trembling Hands”. Schönes Video, nettes Lied.
Live sind die Australier demnächst zu hören u.a. hier:
22. – 24.06.2012 Hurricane / Southside Festival
25.06.2012 – Astra Kulturhaus (Berlin)
26.06.2012 – E-Werk (Köln)

Radiohead: Full Stop

Ein neuer Song von Radiohead: Bei einem Gig am vergangenen Sonntag spielte die Band im First Midwest Amphittheater in Tinley Park in Illinois den neuen Track „Full Stop“. Klingt ähnlich wie schon die Songs des letzten Albums „The King Of Limbs“. Schön im Hintergrund das ständig wiederholte Mantra von Thom York: „The Truth Will Mess You Up“ – und auch das in Falsett gesungene „Ahaaa ahaaaa ahaaaa“. Radiohead eben.

Sigur Rós: Varúð

Sigur Rós haben mit „Valtari“ ein neues Album vorgelegt. Der Clip zum Song „Varúð“ stammt von Inga Birgisdóttir. Und wie immer sorgt die Musik der Isländer für Gänsehaut und lädt zum Träumen ein. Dazu muss man den Text gar nicht verstehen, das ist das Schöne daran.
Mehr: Website

Who Made Who: Running Man & The Sun

Who Made Who haben ein 11-minütiges Video zu ihren beiden Singles „Running Man“ und „The Sun“ gedreht. Darin nehmen sie die Kreativindustrie auf den Arm. Mitarbeiter müssen eine Liste mit zehn Dingen ausfüllen, die man vor dem 40. Lebensjahr gemacht haben soll. Und sie bestücken sie mit lauter oberflächlichen Yuppie- und Konsum-Mist – z.B. „Work in Media and Communication“ oder „Sports Car“. Die ganze Story endet höchst dramatisch. Wow, da waren die drei Dänen aber ganz schön gesellschaftskritisch! Finde ich sehr gut. Außerdem liebe ich ihren Sound. Anschauen! Reinhören!
Und hier geht’s zur Website!

Hot Chip: Night & Day

Hot Chip – Night & Day von Flixgr
Die Erfinder des Hipster-House haben vor ein paar Tagen ihr neues Album „In Our Heads“ in die Läden gebracht. „Night & Day“ ist die erste Single daraus. Netter Sound, gutes Video – aber ehrlich gesagt, kann ich den ganzen Hype, der um die Briten gemacht wird, nicht so ganz nachvollziehen. Aber macht euch selbst ein Bild.
Am 13. Juni feiern Hot Chip im Münchner Atomic Cafe (Neuturmstr. 5, ab 22 Uhr) ihre Album-Release-Party.
Mehr: Website